Zusatzstoff Titandioxid E 171

Das Titandioxid wird aufgrund seiner extrem starken weißen Farbwiedergabe und Beständigkeit in sehr vielen Lebensmitteln, allen voran Süß- und Backwaren eingesetzt. Daneben findet es sehr häufig Verwendung in Medikamenten, Kosmetikartikeln und Nahrungsergänzungsmitteln. Es ist ganz wichtig darauf zu achten, dass wenn man überhaupt diesen Stoff zu sich nimmt (oder im Falle von Medikamenten ohne Alternativen nehmen muss) möglichst auf Produkte ohne Nano-Teilchen setzt (ggf. Hersteller fragen!). Generell würde ich aus persönlichen Gründen keinerlei Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel mit diesem aus meiner Sicht völlig unnötigen Stoff kaufen, welcher keine Wirkung hat und nur zur optischen "Verschönerung" der Produkte dienen soll. Offiziell gilt E171 als unbedenklich, trotz vieler kritischer Meinungen! Manche Hersteller wie z.B. Wehle Sports machen sogar bewusst Werbung das ihr Magnesium-Präparat* garantiert frei von E171 ist.

Aus was besteht Titandioxid?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 171
Die Herstellung von reinem lebensmittelechtem Titandioxid erfolgt auf chemischer Basis durch Lösung aus Titaneisen, welches auch unter dem Eisenerznamen „Ilmenit“ bekannt ist. Der nicht unumstrittene Farbstoff E 171 färbt nicht nur Lebensmittel extrem weiß, sondern wird auch in der Industrie für Lacke, Farbpigmentierungen von Materialien aller Art, bis hin zur Bauindustrie verwendet. In letzterer findet er nicht nur bei der Färbung von Baustoffen, sondern auch in Malerfarben Anwendung. Titandioxid ist ein sehr feiner Farbstoff, welcher eine Partikelgröße im Nano Bereich erreichen kann und dies auch vielfach in der Praxis tut. Titandioxid ist ein Pigment welches sich nicht in Wasser löst. Es ist dafür äußerst stabil gegenüber Licht, Hitze und Säuren.

Ist Titandioxid E 171 ungesund?
Ich habe vor etwas längerer Zeit bereits einen Beitrag zu Titandioxid auf meinem Blog über Ernährung, Umwelt und Gesundheit geschrieben. Dieser beinhaltet eine deutliche Kritik an diesem Zusatzstoff, welcher von vielen Seiten immer lauter wird. Immer mehr Hinweise sollen sich in diversen Studien gefunden haben, dass vor allem Nanopartikel des Titandioxids negative Auswirkungen auf den Körper haben könnten. Die möglichen Symptome bzw. Auswirkungen auf die Gesundheit sollen von „erbgutschädigend“ bis hin zu „krebserregend“ reichen. Auch wenn E171 offiziell als unbedenklich eingestuft wurde, macht man sich zunehmend über die Nanopartikel in diesem Farbstoff Sorgen.

Mein Tipp:
Hochwertiges Vitamin D3* - laborgeprüft, in Deutschland hergestellt und frei von unnötigen Zusatzstoffen.



Die Verwendung von Titandioxid in Lebensmitteln und Getränken
E171 findet eine sehr breite Anwendung, die auch auf die Herstellung von Medikamenten übergreift. Im Lebensmittelbereich wird der Farbstoff vor allem in folgenden Lebensmittelprodukten eingesetzt:

  • Süßwaren
  • Dragees
  • Glasuren
  • Kaugummis
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Sportlernahrung
  • Back- und Konditoreiwaren

Was geschieht mit Titandioxid im Körper?
Der Großteil des Titandioxids wird wieder ausgeschieden. Die meisten Angaben sprechen von über 99 Prozent. Nanopartikel können aber mit unbestimmter Auswirkung auf die Gesundheit im Körper verbleiben.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Titandioxid E 171
Ich kaufe und esse keine Produkte mit Titandioxid, auch wenn dieser Farbstoff als „unbedenklich“ gilt. Immer mehr Hinweise ergeben eher das Gegenteil, zudem möchte ich auch keine Nanopartikel in meinem Körper haben, von denen eine eventuelles Gesundheitsrisiko ausgehen könnte. Es gibt kaum einen bekannten Farbstoff der auch nur annährend das Weiß von E171 erreichen könnte. Lieber verzichte ich aber auf diesen Zusatzstoff, der ausschließlich aus optischen Gründen hergestellt und verwendet wird. Alternativ könnte man in vielen Fällen auch einfaches Calciumcarbonat (E170) nutzen, welches garantiert unschädlich und sogar in Maßen konsumiert eindeutig gesund für den Körper ist.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Titandioxid?
Nein, aktuell kann E171 ohne Grenzwert in Lebensmitteln eingesetzt werden.

Wie schmeckt Titandioxid?
E 171 hat keinen mir bekannten Eigengeschmack

Ist Titandioxid offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Offiziell wird E171 bisher völlig unkritisch gesehen und Titandioxid als unbedenklich für die Gesundheit eingestuft.

Ist Titandioxid E 171  vegan oder vegetarisch?
Der aus Ilmeniterz hergestellte Zusatzstoff hat keinerlei tierische Bestandteile oder Produktionshilfsstoffe bei seiner Herstellung unter Verwendung und ist daher für beide Ernährungsweisen uneingeschränkt nutzbar.

Künstliche Chemie gehört nicht in ein gesundes Essen aber auch nicht auf den Körper...
Ich nutze daher aktuell nur Shampoos von Khadi*, welche frei von synthetischen Zusätzen sind.



Fazit:
Nur damit Lebensmittel und Medikamente schön weiß aussehen einen Farbstoff zu nutzen, bei dem immer mehr negative Meinungen und Hinweise im Bezug auf seine Unbedenklichkeit laut werden, muss meiner Meinung nach einfach nicht sein. Ich meide den Farbstoff so gut wie möglich. Leider wird er sogar in Naturheilmitteln verwendet, was mir persönlich absolut unverständlich ist. Diese Mittel müssen nicht schön aussehen, sondern absolut natürlich sein und helfen. Derselbe Farbstoff wird auch massiv in Sonnencremes eingesetzt, um ihnen die schöne knallig weiße Farbe zu geben. Dies ist ebenfalls rein optische Kosmetik eines Produktes, welches auch ohne E 171 hervorragend und vielleicht auch gesünder auf der Haut funktionieren bzw. wirken würde.

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Alle bereitgestellten Informationen auf zusatzstoffe-liste.de wurden von mir im Internet gesammelt und ebenso auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen und Meinungen, sowie nach meinem eigenen Wissensstand zum Thema Zusatzstoffe erstellt. Alle Inhalte dienen zu allgemein informellen Zwecken und es besteht kein Gewähr auf deren Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit. Viele Zusatzstoffe haben leider Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen und teils größere mögliche gesundheitliche Probleme zur Folge, insbesondere wenn sie in höheren Mengen konsumiert werden. Einige Zusatzstoffe bilden aber schon bei sehr geringen Aufnahmemengen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für spezielle Personengruppen, daher werden sie auch auf den Verkaufsverpackungen als "Allergene" aufgrund gesetzlicher Bestimmungen hervorgehoben. Sollten sie derartige gesundheitliche Probleme haben, wenden sie sich bitte ausschließlich an einen zugelassenen Arzt, nur dieser kann eine korrekte medizinische Beratung, Diagnose und ggf. Behandlung durchführen. Zu einigen Zusatzstoffen gibt es eine sich teils widersprechende Studienlage in Sachen Gesundheitsgefahren, trotzdem werden sie legal und oftmals mit Mengenbeschränkungen in Lebensmitteln zugelassen. Meiner Meinung nach haben künstliche oder bedenkliche Zusatzstoffe in einer gesunden Ernährung generell nichts verloren.

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1 Kommentar

  1. Titandioxid nano wird in der Leber gespeichert (Ergebnis der Grazer MEDUNI)und ist Ursache für erhöhte Leberentzündungswerte der gesamten Bevölkerung. Müdigkeit, Schlappheit, Tatenlosigkeit, fehlende Motivation und gleichzeitig erhöhte Aggressionsbereitschaft sind die Folgen. Außerdem lösen Titandioxid Nanopartikel Schübe von Morbus Crohn aus – Ergebnis der Züricher Universitätsklinik (Dr. Rogler). Auch ahne ich, dass Titandioxid Demenz und Darmkrebs auslöst. Ich persönlich kaufe wegen des hohen Risikos keine Medikamente mehr und werde von alleine wieder gesund 😉 Impfungen kommen auch nicht mehr in Frage, da die Nebenwirkungen wie Krämpfe nach Tetanol pur anhalten, das war füher nicht der Fall. Tolle Erfindung – die Nanotechnologie. Sie wird die Menschheit für immer grundlegender Gesundheit berauben. Betroffen sind alle, denn Nanopartikel gehen überall durch, auch durch Filteranlagen. Metallisierte Menschen werden in Zukunft immer weniger mit Strom und Strahlung fertig werden. Die Arbeit am Computer und im Elektrosmog geht wahrscheinlich durch die Verabreichung von Nanopartikeln durch Essen, Medikamente und Kosmetik ihrem Ende zu – Titandioxid und eine hochtechnische Welt passen nicht zusammen.

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