Zusatzstoff Rosmarinextrakt E 392

Rosmarin bildet die Basis des späteren Rosmarinextraktes. Mit dem leckeren, herzhaften und frischen Geschmacks des Rosmarinstrauches und dessen Blättern hat E392 jedoch nichts mehr gemein, es schmeckt streng und bitter und wird daher nur in sehr geringen Mengen als Zusatzstoff angewendet. Wer den feinen Geschmack des Rosmarins in seine Küche bringen möchte, für den empfiehlt sich also die natürliche Variante frischer Rosamarinzweige, oder eines guten Bio Rosmarin* in Gewürzform.

Aus was besteht Rosmarinextrakt?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 392
Rosmarinextrakt oder auch Carnesol, Carnosinsäure oder Salvin genannt, wird in der Lebensmittelindustrie als Konservierungs- und Antioxidationsmittel eingesetzt. E 392 wird mittels Chemikalien wie Ethanol, Hexan und Azeton aus den Rosmarinblättern extrahiert. Weil das Extrakt jedoch so einen starken Eigengeschmack aufweist, werden die Aromen fast vollständig entzogen. Der eher irreführende Name Rosmarinextrakt ist kein natürlicher Aromastoff sondern ein bitter schmeckendes, gelbes Pulver auf chemischer Basis. Die wichtigsten Bestandteile von E 392 sind Carnesol und Carnosinsäure, welche auch eine antimikrobielle Wirkung gegen Stahhylococcus aureus Bakterien vorweisen.

Ist Rosmarinextrakt E 392 ungesund?
Rosmarinextrakt dient in erster Linie nicht zur Aromatisierung mit einem frischen und leckeren Rosmaringeschmack, sondern zu Konservierung und zum Schutz gegen Oxidation und Verfärbung der Lebensmittel. Es schmeckt sehr streng und bitter und wird daher nur in sehr geringen Mengen beigemischt. Eine negative Auswirkung auf die Gesundheit ist dabei offiziell nicht zu befürchten, zumindest nicht wenn man nicht allergisch auf die enthaltenen Rosmarinbestandteile reagiert.

Mein Tipp:
Hochwertiges Vitamin D3* - laborgeprüft, in Deutschland hergestellt und frei von unnötigen Zusatzstoffen.



Die Verwendung von Rosmarinextrakt in Lebensmitteln und Getränken
Das Extrakt aus den Rosmarinblättern kommt recht häufig vor und wird in der Lebensmittelindustrie in einem breiten Produktspektrum eingesetzt. Es ist zum Beispiel wiederzufinden in:

  • Schmalz
  • Bratöle und Fette
  • Geflügel, Schaf, und Schweinefett
  • Kaugummi
  • Würzmittel
  • Senf
  • Brotaufstriche
  • Saucen
  • Suppen
  • Brühe
  • getrocknete Kartoffelprodukte
  • Tiefkühlpizza
  • E 392 findet auch Verwendung als Aromastoff (Bitterstoff) und wird Tierfutter zugesetzt.

Was geschieht mit Rosmarinextrakt im Körper?
E 392 wird mit seinen Bestandteilen von einem gesunden Körper wieder ausgeschieden. Der Verzehr gilt als unbedenklich.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Rosmarinextrakt E 392
Der Rosmarin muss zunächst chemisch behandelt werden, um an die eigentlich wichtigen Stoffe des späteren Rosmarinextraktes für die Konservierung von Lebensmitteln zu kommen. Nach der Behandlung hat es mit der Ursprungsform nicht mehr viel gemein, der Gesundheitswert ist im eigentlichen Sinne nicht mehr vorhanden, da alle wichtigen Pflanzenstoffe und Vitamine zerstört wurden. Jedoch ist der daraus entstehende Zusatzstoff noch ein relativ naturnahes Konservierungsmittel ohne mir bekannte negative Auswirkungen auf die Gesundheit, was ihn vielen anderen rein synthetischen Stoffen meiner Meinung nach vorziehen lässt.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Rosmarinextrakt?
Für Rosmarinextakte wurde noch kein ADI Wert festgelegt.

Wie schmeckt Rosmarinextrakt?
Rosmarinextrakt schmeckt bitter.

Ist Rosmarinextrakt offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Laut offizieller Angaben Rosmarinextrakt gilt als unbedenklich.

Ist Rosmarinextrakt E 392 vegan oder vegetarisch?
Da Rosmarinextrakt ein künstlich hergestellter Lebensmittelzusatzstoff auf Basis eines rein pflanzlichen Ausgangsproduktes ist, ist es für Veganer und Vegetarier geeignet.

Künstliche Chemie gehört nicht in ein gesundes Essen aber auch nicht auf den Körper...
Ich nutze daher aktuell nur Shampoos von Khadi*, welche frei von synthetischen Zusätzen sind.



Fazit:
Rosmarinextrakt ist vielen anderen Konservierungsstoffen und Antioxidationsmitteln auf rein chemischer Basis definitiv vorzuziehen, da es zu den eher harmlosen und unbedenklichen Zusatzstoffen gehört. Zwar wird es chemisch aus den Rosmarinblättern extrahiert, jedoch anschließend von den Lösungsmitteln wieder getrennt. Die Ausgangsprodukte waren schon vorher in natürlicher Form im Rosmarin enthalten.


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