Zusatzstoff Kupferkomplexe der Chlorophylle E 141

Pflanzliches Blattgrün oder auch natürliches Chlorophyll genannt, ist gesundheitlich als sehr positiv für unseren Organismus zu bewerten. Chlorophyll wird jedoch auch gerne mit verschiedenen Chemikalien, mitunter sogar Aluminium bei der Produktion behandelt bzw. verschnitten. Die äußerst ungesunden mit Aluminium versetzte Farbstoffe sollte man grundlegend meiden. Wer besonders viel natürliches und gesundes Chlorophyll aufnehmen möchte, der kann auf Pflanzen wie Brennnesseln und viele andere Blattgemüsesorten, oder auch auf Algen wie die z.B. die Chlorella* zurückgreifen.
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Aus was bestehen die Kupferkomplexe der Chlorophylle?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 141
Der Kupferkomplex der Chlorophylle (auch Kupferchlorophyll bezeichnet) ist ein „halb“natürlich hergestellter Lebensmittelfarbstoff. Der Ausgangsstoff zur Produktion von E141 ist das Chlorophyll, welches genau wie bei der Herstellung des Farbstoffes Chlorophylle (E140) durch Extraktion aus dem Blattgrün der Pflanzen entsteht. Allerdings wird bei E 141, das Magnesiumatom durch ein Kupferatom ersetzt. Dadurch ist dieser Lebensmittelfarbstoff stabiler gegenüber Hitze und Licht und in Fett und Wasser löslich, jedoch genau wie der Farbstoff Chlorophylle (E140) nicht säurebeständig. Kupferkomplexe der Chlorophylle färben Lebensmittel grün, das Farbspektrum reicht, je nach Konzentration des Kupfer- bzw. Magnesiumgehalts von blaugrün- dunkelgrün.

Sind Kupferkomplexe der Chlorophylle E 141 ungesund?
Vom menschlichen Organismus wird er der Farbstoff größtenteils wieder unverdaut ausgeschieden und gilt als nicht gefährlich. Je nach Produktionsverfahren kann E 141 allerdings auch Aluminium enthalten, dieses Metall steht im Verdacht Alzheimer, Demenz und Parkinson zu begünstigen. Bislang wurden aber noch keine gesundheitlichen Risiken für die Kupferkomplexe der Chlorophylle zu 100 Prozent auch beim Einsatz von Aluminiumverbindungen nachgewiesen.


Die Verwendung von Kupferkomplexe der Chlorophylle in Lebensmitteln und Getränken
Der künstlich veränderte Farbstoff E141, ist für fast alle Nahrungsmittel die mit Farbstoffen oder  anderen Zusatzstoffen versehen werden dürfen ohne Beschränkung zugelassen.
Beispiele für Lebensmittel die mit E 141 gefärbt sind:

  • Snacks
  • Wasabi
  • Alkoholfreie Getränke
  • Liköre
  • Limonade
  • Käse
  • Marmelade
  • Konfitüre
  • Gelee
  • Süßwaren
  • Kaugummi
  • Eingelegtes Gemüse

In der Pharmaindustrie zum Färben von Arzneimitteln oder auch zum Färben von Kosmetika z. B für Salben, Seifen und Ölen wird E141 ebenfalls zur besseren Farboptik der Endprodukte eingesetzt.

Was geschieht mit Kupferkomplexe der Chlorophylle im Körper?
Kupferkomplexe der Chlorophylle werden unverdaut wieder ausgeschieden und stellen keine Bedrohung für den menschlichen Organismus dar.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Kupferkomplexe der Chlorophylle E 141
Ähnlich wie bei dem natürlichen Chlorophyllen kann Aluminium beim Produktionsprozess mit verwendet worden sein und das ohne Deklarierung auf den Produktverpackungen. Gerade jedoch dieses Leichtmetall macht viele Farbstoffe so schädlich für unsere Gesundheit, extra künstlich zugesetztes Aluminium hat in Nahrungsmitteln meiner Meinung nach absolut nichts verloren und können nachhaltige Gesundheitsrisiken haben. Zudem ist das E141 nur in der Basis natürlichen Ursprungs, da es zwecks besserer Farbechtheit und Langlebigkeit mit Kupferatomen versehen wurde.

 Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Kupferkomplexe der Chlorophylle E 141?
Der ADI Wert ist mit 15mg/kg Körpergewicht festgelegt.

Wie schmecken Kupferkomplexe der Chlorophylle?
Der Farbstoff „Kupferkomplexe der Chlorophylle E 141“ hat keinen Eigengeschmack.

Sind Kupferkomplexe der Chlorophylle offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Offiziell gelten die Kupferkomplexe der Chlorophylle als unbedenklich und können ohne Einschränkung im vorgegebenen Umfang verzehrt werden.

Sind Kupferkomplexe der Chlorophylle E141 vegan oder vegetarisch?
E141 ist ein künstlich hergestellter Farbstoff mit pflanzlicher Grundbasis und somit auch für Veganer und Vegetarier zum Verzehr geeignet.

Meine Empfehlung: Nahrungsergänzungsmittel ohne unnötige Zusatzstoffe wie Titandioxid, Magnesiumstearat oder Azofarbstoffe
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Fazit:
E 141 hat für die Lebensmittelindustrie durch seine mit Kupfer veränderten Eigenschaften gegenüber dem normalen natürlichen Chlorophyll (E140) viele Vorteile. Rein natürlich ist es dann jedoch nicht mehr, zudem besteht immer die Gefahr unnötigen Aluminiumbestandteilen ausgesetzt zu sein. Wer dieses Risiko nicht eingehen will, der sollte keine Chlorophylle mit Kupferkomplexen zu sich nehmen. Explizit als „Aluminium frei“ deklariert, ist der Farbstoff trotz seines nur „halb“ natürlichen Ursprungs allerdings noch als absolut Ok und nicht als ungesund zu bezeichnen, wenn man den Konsum nicht übertreibt.

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Über Marco Eitelmann 100 Artikel
Ich schreibe hier ausführlich über Lebensmittelzusatzstoffe und kann dabei auf eine über 15 jährige Berufserfahrung im Lebensmitteleinzelhandel und in der Lebensmittelproduktion zurückgreifen. Ich war zuständig für die Umsetzung der Hygiene- und HACCP Konzepte, den regelmäßigen Infektionsschutzbelehrungen, der Eigenproduktion sowie der Lebensmittelsicherheit meiner ehemaligen Thekenbereiche (Fisch/Käse/Salat/Sushi) bei einem großen deutschen Lebensmitteleinzelhändler.

2 Kommentare

  1. Hallo Marco,
    ich finde deinen Beitrag sehr interessant. Außerdem würde er perfekt zu dem Thema meiner Seminararbeit passen. Mich würde ineressieren wo du auf all diese Informationen gestoßen bist bzw. ob es bei deiner Recherche weitere oder genauere Informationen zur Herstellung von E141 gibt ? Da ich für meine Arbeit diesen Kupfer-Chlorophyll-Komplex selbst als Experiment herstellen möchte.
    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    Lg Jakob

    • Hallo Jakob,
      meine Beiträge bestehen aus Informationen bzw. Wissen aus meiner Ausbildung im Lebensmittelbereich und aus im Netz recherchierten bzw. gesammelten Informationen. Eine genaue „Anleitung“ zur Herstellung habe ich nicht gefunden, ich weiß aber das Nessel-pflanzen z.B. die Brennnessel sehr oft als Ausgangsprodukt verwendet werden. Daraus wird das Chlorophyll extrahiert und mit Kupfer und teilweise auch Magnesium versetzt. Über die Menge des benötigten Anreicherungsgrades weiß ich allerdings nichts.
      LG
      Marco

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