Zusatzstoff Lecithin E 322

In Eiern ist viel natürliches Lecithin enthalten, was aus dem Namen "Lezithine", welcher aus der griechischen Sprache stammt und in deutsch soviel wie "Eidotter" heißt abgeleitet wird. Nicht nur Eidotter enthalten das wichtige und natürliche E322. Lecithin wird aufgrund seiner Wichtigkeit für den Körper auch seit längerem als Lecithin-Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Bei einem Kauf sollte man natürlich wieder auf weitere unnötige und ungesunde Zusatzstoffe achten, welche leider sehr häufig bei diesen Supplementen beigemischt werden! Frei von künstlichen Farbstoffen und unnötigen Trennmitteln bzw. Rieselhilfen ist aktuell das Produkt von Vitabay*. Dabei handelt es sich sogar um ein rein veganes Lecithin abgefüllt in pflanzlichen Kapseln.

Aus was besteht Lecithin?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 322
Der Zusatzstoff Lecithin gehört zur Gruppe der Phospholipide und wird in der Lebensmittelindustrie als Emulgator, Stabilisator, Mehlbehandlungsmittel und Antioxidationsmittel verwendet.  E 322 ist fett und wasserlöslich und wird vorwiegend industriell aus Sojaöl hergestellt. Andere Lecithinlieferanten sind Raps, Erdnüsse, Eigelb, Mais und Sonnenblumen. Auch genmanipulierte Mikroorganismen können bei der Herstellung des Zusatzstoffes zum Einsatz kommen.

Ist Lecithin E 322 ungesund?
Das fettähnliche Lecithin ist ein wichtiger Bestandteil des Nervengewebes, der Gehirnzellen und vieler anderer Organe wie z.B. Herz, Lunge und Leber. Während der Verdauung unterstützt das Lecithin die Aufnahme von Nahrungsfetten in den Körper. Natürliches Lecithin ist somit sehr gesund und wichtig für unseren Oraganimus. Wichtig ist neben der Herkunft bzw. der Qualität des Ausgangsrohstoffes auch die Reinheit des Lecithins, siehe auch den Beitrag: Ist Sojalecithin E322 schädlich oder gut für die Gesundheit?

Mein Tipp:
Hochwertiges Vitamin D3* - laborgeprüft, in Deutschland hergestellt und frei von unnötigen Zusatzstoffen.



Lecithin ist besonders wichtig für:

  • Kinder im Wachstum insbesondere zur gesunden Entwicklung des Gehirns
  • Schwangere
  • Sportler
  • Ältere Personen zur Erhaltung der Gehirnleistung
  • sowie natürlich alle anderen Personengruppen als Bestandteil einer ausgewogenen und gesunden Ernährung

Die Verwendung von Lecithin in Lebensmitteln und Getränken
E 322 darf in fast allen Nahrungsmitteln ohne Höchstmengenbeschränkung verwendet werden. Hier einige Lebensmittel die E 322 enthalten können.

  • Kekse
  • Kuchen
  • Mayonnaise
  • Margarine
  • Säuglingsnahrung = hierbei gilt eine Höchstmengenbeschränkung von nicht mehr als 1 g pro Liter Nahrung für die Summe aus E 471, E 472c und E 473, natürliches Reinlecithin wird meines Wissens neben diesen Speisefettsäuren nicht erwähnt
  • Instantpulver
  • Kakaogetränke
  • Eiscreme
  • Salatdressings
  • Instantsoßen

Natürliche Lecithinlieferanten sind Pflanzenöle, Mohrrüben, Hülsenfrüchte, Eigelb, Walnüsse, Erbsen, Buttermilch. Der Einsatz von E 322  ist auch in Bio-Lebensmitteln erlaubt. Zudem findet er sich in Kosmetika, Arzneimitteln und Futtermitteln.

Was geschieht mit Lecithin im Körper?
Lecithin ist wichtig für den menschlichen Körper und wird vollständig verwertet. Der Verzehr gilt als unbedenklich.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Lecithin E 322
Natürliches E 322 gehört zu den gesunden Zusatzstoffen. Lecithine sind wichtig für den menschlichen Körper und es ist sinnvoll diese in ausreichender Form über natürliche Lebensmittel wie z.B. Hülsenfrüchte, Öle, Eier und andere Produkte zu sich zu nehmen. Es spricht meiner Meinung nach nichts dagegen Lebensmittel mit Lecithin aus natürlichen Quellen welches als Zusatzstoff verwendet wurde zu kaufen.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Lecithin?
Für Lecithin gibt es keine festgelegte Höchstgrenze.

Wie schmeckt Lecithin ?
Lecithin schmeckt charakteristisch „bohnig“.

Ist Lecithin offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Nein, Lecithin gilt als absolut unbedenklich für die Gesundheit.

Ist Lecithin E 322 vegan oder vegetarisch?
Für Vegetarier empfiehlt es sich Lecithin mit natürlichen Nahrungsmitteln aufzunehmen wie z.B. durch Hülsenfrüchte, Pflanzenöle, Mohrrüben, Erbsen, Walnüsse. Für Vegetarier bietet sich noch die Ergänzung durch Eier an. Künstlich hergestelltes Lecithin kann gegebenenfalls durch den Einsatz von Mikroorganismen erzeugt worden sein, was es je nach Auslegung für eine vegane Lebensweise möglicherweise nicht empfehlenswert macht. Ganz auf E322 verzichten sollten Veganer dann, wenn dessen Quelle nicht klar ist, denn es kann auch aus Eiern hergestellt worden sein, was das Lecithin in diesem Fall ganz klar zum nicht veganen Produkt machen würde.

Künstliche Chemie gehört nicht in ein gesundes Essen aber auch nicht auf den Körper...
Ich nutze daher aktuell nur Shampoos von Khadi*, welche frei von synthetischen Zusätzen sind.



Fazit:
Lecithin gehört zu ganz kleinen Gruppe der wirklich gesunden Lebensmittelzusatzstoffe, zumindest wenn es aus ganz natürlichen Quellen stammt. Natürliches E322 ist ein Grundbaustein für eine gute Gesundheit und wird vom menschlichen Körper in vielerlei Hinsicht gebraucht. Der ausreichende Verzehr von natürlich gewonnen Lecithinen ohne Gentechnik ist sehr empfehlenswert.

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Alle bereitgestellten Informationen auf zusatzstoffe-liste.de wurden von mir im Internet gesammelt und ebenso auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen und Meinungen, sowie nach meinem eigenen Wissensstand zum Thema Zusatzstoffe erstellt. Alle Inhalte dienen zu allgemein informellen Zwecken und es besteht kein Gewähr auf deren Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit. Viele Zusatzstoffe haben leider Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen und teils größere mögliche gesundheitliche Probleme zur Folge, insbesondere wenn sie in höheren Mengen konsumiert werden. Einige Zusatzstoffe bilden aber schon bei sehr geringen Aufnahmemengen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für spezielle Personengruppen, daher werden sie auch auf den Verkaufsverpackungen als "Allergene" aufgrund gesetzlicher Bestimmungen hervorgehoben. Sollten sie derartige gesundheitliche Probleme haben, wenden sie sich bitte ausschließlich an einen zugelassenen Arzt, nur dieser kann eine korrekte medizinische Beratung, Diagnose und ggf. Behandlung durchführen. Zu einigen Zusatzstoffen gibt es eine sich teils widersprechende Studienlage in Sachen Gesundheitsgefahren, trotzdem werden sie legal und oftmals mit Mengenbeschränkungen in Lebensmitteln zugelassen. Meiner Meinung nach haben künstliche oder bedenkliche Zusatzstoffe in einer gesunden Ernährung generell nichts verloren.

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