Zusatzstoff Allurarot AC, E129

Allurarot E129 gehört zur gesundheitlich als sehr bedenklich geltenden und stark umstrittenen Farbstoffgruppe der sogenannten Azofarbstoffe. Eine intensive und völlig natürliche Rotfärbung bekommt man auch mit echtem Karmin* in der wesentlich gesünderen Variante hin. Auch rote Beete (Rote Rüben) eignen sich zum Rotfärben ideal, wie man auf dem Foto beim Auskochen der Wurzeln gut erkennen kann.

Aus was besteht Allurarot AC?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 129
Der synthetische aus Erdöl hergestellte Lebensmittelfarbstoff Allurarot AC (auch Curry Red, Food Red 17, Dinatriumsalz) ist in seiner Basis ein roter, wasserlöslicher Feststoff der Nahrungsmittel stark rot einfärbt. Durch bestimmte Herstellungsverfahren kann E 129 Aluminium enthalten und gehört dann zu den Aluminiumfarblacken. Die Kombination mit Aluminium E173, kann im Konditorei-Bereich und bei der Herstellung von Süßwaren Anwendung finden.

Ist Allurarot AC, E 129 ungesund?
E129 kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen wie z.B. Atemwegsprobleme, Hautausschläge, Neurodermitis oder Beeinträchtigung des Sehvermögens. Vermehrt bei Menschen mit einer Allergie gegen Aspirin und/oder Benzoesäure oder die unter Asthma leiden. In hoher Konzentration verabreicht wurde in Tierversuchen eine erbgutschädigende Wirkung festgestellt. Da der Farbstoff auch Aluminium enthalten kann, steht er bei Verwendung mit dem Leichtmetall im Verdacht diverse neurologische Erkrankungen zu begünstigen wie z.B. Parkinson, Demenz, Alzheimer. Außerdem könnte es die Fortpflanzungsfähigkeit vermindern. Bei Kindern kann E 129 Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen verstärken oder gar auslösen. Deshalb müssen Lebensmittel seit Juli 2010 die mit Allurarot gefärbt sind die Aufschrift  „kann die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ tragen.

Mein Tipp:
Hochwertiges Vitamin D3* - laborgeprüft, in Deutschland hergestellt und frei von unnötigen Zusatzstoffen.



Die Verwendung von Allurarot AC in Lebensmitteln und Getränken
Es werden viele Lebensmittel mit Allurarot AC eingefärbt, eine gewisse Höchstgrenze darf aber nicht überschritten werden. Nahrungsmittel die E129 enthalten sind:

  • Brause
  • Süßwaren
  • Kuchen
  • Pudding
  • Sirup
  • Schmelzkäse
  • Alkoholfreie Getränke
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Fisch und Fleischersatzprodukte z.B. Lachsersatz
  • Desserts
  • Speiseeis
  • Englisches Frühstücksfleisch und Würstchen

Unter anderem ist Allurarot AC auch zum Färben von Kosmetika zugelassen.

Was geschieht mit Allurarot AC im Körper?
Durch eventuell vorhandenes Aluminium in E 129 könnte es bei häufigem Verzehr die Parkinsonkrankheit, Demenz oder Alzheimer begünstigen. Außerdem könnte es ebenfalls die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen, was jedoch weiterer Studien als absoluten Beweis dafür bedarf. Bei Kindern steht E129 im Verdacht die Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen zu verstärken oder auszulösen. Des Weiteren begünstigt Allurarot AC allergische Reaktionen und zugehörige Symptome.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Allurarot AC,  E 129
Azofarbstoffe haben in einer gesunden Ernährung absolut nichts verloren, schon gar nicht für Kinder. Einige Farbstoffe dieser Gruppe, wie z.B. das besonders ungesunde und bedenkliche Tartrazin waren bis vor einigen Jahren in Deutschland sogar noch verboten und sind es auch weiterhin in vielen Ländern. Azofarbstoffe färben unbestreitbar kräftig und „schön“, sind jedoch derart bedenklich, dass selbst die Verpackung Warnhinweise tragen muss!

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Allurarot AC, E 129?
Die „unbedenkliche“ Tagesdosis liegt bei 7 mg/kg Körpergewicht.

Wie schmeckt Allurarot AC?
E129 hat keinen Eigengeschmack.

Ist Allurarot AC offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Offiziell gilt E 129 wie so oft trotz aller „Warnungen“ als unbedenklich, allerdings müssen Nahrungsmittel die diesen Farbstoff enthalten mit der Aufschrift „kann die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ auf den Lebensmittelverpackungen gekennzeichnet sein. Auch von einem häufigen Verzehr wird abgeraten. Der Einsatz von Allurarot AC ist in Schweden, Belgien, Dänemark, in Frankreich und der Schweiz verboten.

Ist Allurarot AC,  E129 vegan oder vegetarisch?
Allurarot AC ist ein künstlich hergestellter Lebensmittelfarbstoff ohne tierische Zusätze. Somit ist er auch für Vegetarier und Veganer geeignet.

Künstliche Chemie gehört nicht in ein gesundes Essen aber auch nicht auf den Körper...
Ich nutze daher aktuell nur Shampoos von Khadi*, welche frei von synthetischen Zusätzen sind.



Fazit:
Wie alle Azofarbstoffe deklariere ich auch diesen für mich persönlich als reines Gift im Essen, der in einer gesunden Ernährung nichts verloren hat. So viele Länder verbieten ihn zum Schutz ihrer Bevölkerung vor gesundheitlichen Risiken, so viele Studien weisen ebenfalls auf große Gefahren für die Gesundheit hin und die Verpackungen tragen gesetzliche Warnhinweise für Kinder…
Finger weg! – Meine Meinung zu diesem Farbstoff.

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Alle bereitgestellten Informationen auf zusatzstoffe-liste.de wurden von mir im Internet gesammelt und ebenso auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen und Meinungen, sowie nach meinem eigenen Wissensstand zum Thema Zusatzstoffe erstellt. Alle Inhalte dienen zu allgemein informellen Zwecken und es besteht kein Gewähr auf deren Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit. Viele Zusatzstoffe haben leider Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen und teils größere mögliche gesundheitliche Probleme zur Folge, insbesondere wenn sie in höheren Mengen konsumiert werden. Einige Zusatzstoffe bilden aber schon bei sehr geringen Aufnahmemengen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für spezielle Personengruppen, daher werden sie auch auf den Verkaufsverpackungen als "Allergene" aufgrund gesetzlicher Bestimmungen hervorgehoben. Sollten sie derartige gesundheitliche Probleme haben, wenden sie sich bitte ausschließlich an einen zugelassenen Arzt, nur dieser kann eine korrekte medizinische Beratung, Diagnose und ggf. Behandlung durchführen. Zu einigen Zusatzstoffen gibt es eine sich teils widersprechende Studienlage in Sachen Gesundheitsgefahren, trotzdem werden sie legal und oftmals mit Mengenbeschränkungen in Lebensmitteln zugelassen. Meiner Meinung nach haben künstliche oder bedenkliche Zusatzstoffe in einer gesunden Ernährung generell nichts verloren.

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