Zusatzstoff Natriumstearoyl-2-lactylat E 481

Mit E481 bleiben Fertigbackwaren wie z.B. Toast unnatürlich lange "frisch" und saftig. Manchmal schimmeln sie auch schon vor sich hin und haben dabei durch das Natriumstearoyl-2-lactylat immer noch eine fluffige Konsistenz. Die meisten Fertigbrote ohne diesen Zusatzstoff wären schnell "altbacken". Ein natürlich hergestelltes Brot braucht ihn selbstverständlich nicht...
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Aus was besteht Natriumstearoyl-2-lactylat?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 481
Der künstlich hergestellte Lebensmittelzusatzstoff Natriumstearoyl-2-lactylat mit der europäischen Zulassungsnummer E 481 ist das Natriumsalz der Stearoylmilchsäure. Natriumstearoyl-2-lactylat wird als Emulgator und Mehlbehandlungsmittel eingesetzt. In Kombination mit Stärke erhält dieser Zusatzstoff z.B. die Wasserbindungsfähigkeit von Teig- und Süßwaren Zubereitungen und sorgt so dafür, dass Backwaren länger frisch und „saftig“ bleiben. In der Regel kommen die Fette die zur Herstellung verwendet werden aus pflanzlichem Ursprung, es ist aber auch der Einsatz von tierischer Fetten bei der Produktion nicht auszuschließen.

Ist Natriumstearoyl-2-lactylat E 481 ungesund?
Natriumstearoyl-2-lactylat gilt für den menschlichen Organismus als unbedenklich.


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Die Verwendung von Natriumstearoyl-2-lactylat in Lebensmitteln und Getränken
E 481 ist nur für bestimmte Lebensmittel mit Höchstmengenbegrenzungen zugelassen. Diese sind unter anderem:

  • Desserts
  • Zuckerwaren
  • Kaugummi
  • Liköre
  • Knabbererzeugnisse
  • Kuchen
  • Kekse
  • Blätterteig
  • Toastbrot
  • Brot
  • Margarine
  • Kaffeeweißer
  • Getränkepulver
  • Diätlebensmittel
  • Diverse Fertiggerichte

Was geschieht mit Natriumstearoyl-2-lactylat im Körper?
Der Zusatzstoff wird über den Fettstoffwechsel im Körper verarbeitet und teils auch wieder direkt ausgeschieden


Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Natriumstearoyl-2-lactylat E 481
Braucht man im Grunde nicht zur Lebensmittelherstellung, zumindest nicht für absolut frische und gesunde Lebensmittel von sehr hoher Qualität. Der Zusatzstoff ist natürlich für die Industrie bequem in der Anwendung. Gerade Fertigbackwaren, Billigbrot und Süßigkeiten sowie diverse Mischungen bleiben so länger ansehnlich, im Geschmack und der Konsistenz wesentlich stabiler und trocknen nicht so schnell aus. Dasselbe kann man auch mit natürlichen Stoffen erreichen oder einfach mit einer Senkung des Mindesthaltbarkeitsdatums. Das ist dann aber wiederum meist unwirtschaftlicher für manche Unternehmen.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Natriumstearoyl-2-lactylat?
Der ADI Wert für den Zusatzstoff E 481 wurde bei 20-22 mg/kg Körpergewicht (je nach Quelle) festgelegt. Bei Kindern kann dieser Wert aber oft überschritten werden, vor allem bei einer vorwiegend ungesunden Ernährungsweise.

Wie schmeckt Natriumstearoyl-2-lactylat?
Darüber konnte ich noch keine Angaben finden.

Ist Natriumstearoyl-2-lactylat offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Nein, von offizieller Seite aus gilt Natriumstearoyl-2-lactylat als gesundheitlich unbedenklich .

Ist Natriumstearoyl-2-lactylat E 481 vegan oder vegetarisch?
Die Rohstoffe von E 481 sind in der Regel pflanzlicher Herkunft, da aber auch tierische Bestandteile enthalten sein könnten, wäre der Zusatzstoff nicht für Veganer geeignet. Bei Schlachtfetten ist eine Nutzung dann natürlich auch nicht für Vegetarier vorgesehen, auch wenn bei den meisten Lactylaten Letzteres eher unwahrscheinlich ist.


Fazit:
Leider wird dieser Zusatzstoff teils nicht einmal deklariert. Als reiner Produktionshilfsstoff, der im späteren Produkt aufgrund seiner Instabilität zerfällt, muss er das meines Wissens auch gar nicht. Dies betrifft jedoch sehr viele weitere künstliche Zusatzstoffe. Wer Brot auf traditionelle Art backen kann, der braucht diesen Stoff ganz sicher nicht, außer er will es länger als die übliche Zeitspanne aufbewahren. Backwaren werden mit diesem Mittel recht gut künstlich „frisch“ gehalten.

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Über Marco Eitelmann 100 Artikel
Ich schreibe hier ausführlich über Lebensmittelzusatzstoffe und kann dabei auf eine über 16 jährige Berufserfahrung im Lebensmittelhandel und in der Lebensmittelproduktion zurückgreifen. Ich war zuständig für die Umsetzung der Hygiene- und HACCP Konzepte, den regelmäßigen Infektionsschutzbelehrungen, der Eigenproduktion sowie der Lebensmittelsicherheit meiner ehemaligen Thekenbereiche (Fisch/Käse/Salat/Sushi). Über die Jahre habe ich mich vor allem durch zusätzliche private Weiterbildung zum Experten für Ernährung, Gesundheit und Lebensmittelzusatzstoffe entwickelt.

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