Zusatzstoff Natriumhydrogensulfit E 222

Natriumhydrogensulfit E222 muss nicht unbedingt in Lebensmitteln gemischt werden, es gibt genügend Alternativen zu Produkten ohne Sulfite, obwohl sie sich in der gleichen Lebensmittelkategorie befinden! Auch an Anti Pasti ist der Stoff meiner Meinung nach fehl am Platz. Auch getrocknete Tomaten gibt es ohne Sulfite oder Benzoate. Ein Beispiel sind unter anderem die getrockneten Tomaten der Firma Seeberger*.

Aus was besteht Natriumhydrogensulfit?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 222
Natriumhydrogensulfit (auch Natriumbisulfit) ist genau wie sein Vorgänger das Natriumsulfit (E 221) ein Natrium-Salz der schwefligen Säure. Natriumhydrogensulfit ist eine farblose bis gelbliche Flüssigkeit und findet als Antioxidationsmittel (zu Verhinderung der Braunfärbung bei Lebensmittel), als Konservierungsmittel und als Stabilisator Verwendung, außerdem hat E 222 eine ätzende und bleichende Wirkung. Auch Natriumhydrogensufit kann das wertvolle Vitamin B1 (Thiamin) zerstören und darf deshalb in Nahrungsmitteln die viel Thiamin enthalten nicht zugesetzt werden.

Ist Natriumhydrogensulfit E 222 ungesund?
Durchfälle, Erbrechen, Übelkeit und Kopfschmerzen könnten die Folge von einem zu hohen und häufigem Konsum von Lebensmitteln mit dem Zusatzstoff E 222 sein. Die Salze der schwefligen Säure bzw. das Schwefeldioxid (E 220) selbst, gehören aufgrund ihrer Beschaffenheit als Sulfite zu den häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten und können allergische Reaktionen bis hin zu anaphylaktischen Schocks auslösen.

Mein Tipp:
Hochwertiges Vitamin D3* - laborgeprüft, in Deutschland hergestellt und frei von unnötigen Zusatzstoffen.



Die Verwendung von Natriumhydrogensulfit in Lebensmitteln und Getränken
Vor allem bei Lebensmittelgruppen die lange haltbar gemacht werden sollen findet Natriumhydrogensulfit Verwendung. Diese sind:

  • Fleisch und Fischersatz
  • Sago
  • getrocknetes Gemüse und Obst
  • Kartoffelbrei und Rösti
  • Tiefkühlprodukte
  • Müsli

Was geschieht mit Natriumhydrogensulfit im Körper?
Da der menschliche Organismus E 222 nicht verwerten kann, wird es bei gesunden Menschen durch ein körpereigenes Enzym wieder abgebaut und ausgeschieden.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Natriumhydrogensulfit E 222
Wie bei allen geschwefelten Lebensmitteln sehe ich den Einsatz von Natriumhydrogensulfit genauso kritisch wie bei allen anderen Sulfiten. Sulfite sind nicht förderlich für die Gesundheit und können beim Verzehr zu vielen Nebenwirkungen führen, insbesondere zu heftigen Reaktionen, falls eine Unverträglichkeit bzw. Allergie vorliegt.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Natriumhydrogensulfit?
Der ADI Wert für Natriumhydrogensulfit liegt bei 0,7mg/kg Körpergewicht.

Wie schmeckt Natriumhydrogensulfit?
Der Eigengeschmack von Natriumhydrogensulfit ist mir nicht bekannt.

Ist Natriumhydrogensulfit offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Obwohl Natriumhydrogensulfit für gesunde Menschen als unbedenklich gilt, wird davon abgeraten Nahrungsmittel mit dem Zusatzstoff E 222 allzu häufig zu verzehren. Vor allem Kinder sollten keine, oder nur sehr geringe Mengen Lebensmittel zu sich nehmen die Natriumhydrogensulfit enthalten.

Ist Natriumhydrogensulfit E 222 vegan oder vegetarisch?
E 222 ist ein rein chemisch/mineralisch hergestellter Lebensmittelzusatzstoff und für Vegetarier als auch für Veganer geeignet.

Künstliche Chemie gehört nicht in ein gesundes Essen aber auch nicht auf den Körper...
Ich nutze daher aktuell nur Shampoos von Khadi*, welche frei von synthetischen Zusätzen sind.



Fazit:
Sulfite sind nicht nur ungesund bzw. mit direkten Symptomen für Allergiker verbunden. Die Zusatzstoffe dieser Gruppe werden nicht umsonst mit strengen Grenzwerten belegt, da sie im Körper vor allem in größerem Maße verzehrt zu gesundheitlichen Problemen führen können.

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Alle bereitgestellten Informationen auf zusatzstoffe-liste.de wurden von mir im Internet gesammelt und ebenso auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen und Meinungen, sowie nach meinem eigenen Wissensstand zum Thema Zusatzstoffe erstellt. Alle Inhalte dienen zu allgemein informellen Zwecken und es besteht kein Gewähr auf deren Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit. Viele Zusatzstoffe haben leider Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen und teils größere mögliche gesundheitliche Probleme zur Folge, insbesondere wenn sie in höheren Mengen konsumiert werden. Einige Zusatzstoffe bilden aber schon bei sehr geringen Aufnahmemengen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für spezielle Personengruppen, daher werden sie auch auf den Verkaufsverpackungen als "Allergene" aufgrund gesetzlicher Bestimmungen hervorgehoben. Sollten sie derartige gesundheitliche Probleme haben, wenden sie sich bitte ausschließlich an einen zugelassenen Arzt, nur dieser kann eine korrekte medizinische Beratung, Diagnose und ggf. Behandlung durchführen. Zu einigen Zusatzstoffen gibt es eine sich teils widersprechende Studienlage in Sachen Gesundheitsgefahren, trotzdem werden sie legal und oftmals mit Mengenbeschränkungen in Lebensmitteln zugelassen. Meiner Meinung nach haben künstliche oder bedenkliche Zusatzstoffe in einer gesunden Ernährung generell nichts verloren.

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