Zusatzstoff Lycopin, E 160 d

Frische Tomaten enthalten besonders viel natürliches und gesundes Lycopin E160d, auch in der getrockneten Variante* ist der Farbstoff noch sehr reichlich in diesem Gemüse vorhanden.
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Aus was besteht Lycopin?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 160 d
Der rote Lebensmittelfarbstoff Lycopin (Lycopen, Leukopin, C.I. 75125, C.I. Natural yellow 27) ist natürlichen Ursprungs und gehört zu den Farbstoffen der Carotinoiden. Vor allem Tomaten und Hagebutten haben einen hohen Lycopinanteil. Natürliches Lycopin wird mit Lösungsmitteln aus der Tomate gewonnen. Aus einem Kilogramm Tomaten erhält man 20 mg Lycopin. Meistens wird das Tomaten Extrakt und nicht der isolierte Farbstoff verwendet. E 160 d färbt Lebensmittel orange bis rot, ist nicht wasserlöslich und löst sich nur schlecht in Alkohol und pflanzlichen Ölen. Auch ist er empfindlich gegen Licht und Hitze. Lycopin kann  synthetisch hergestellt werden, darf dann aber nicht als Lebensmittelzusatzstoff weiterverwendet werden, da keine genaueren Untersuchungen vorliegen wie sich der künstlich hergestellte Farbstoff auf den menschlichen Organismus verhält.

Ist Lycopin, E 160 d ungesund?
Das natürliche Lycopin soll gesundheitsfördernd sein und den menschlichen Organismus vor schädlichen Einflüssen schützen. Der Farbstoff zählt zu den „Radikalfängern“ und Antioxidantien. Lycopin könnte, je nach Produktionsverfahren auch Aluminium enthalten, was dann natürlich nicht mehr gesund ist.



Die Verwendung von Lycopin in Lebensmitteln und Getränken
E 160 d ist für eine große Anzahl an Lebensmitteln zugelassen, allerdings nur bis zu einer gewissen Höchstmenge. Diese liegt je nach Produkt zwischen 100 und 500 mg pro Kilogramm Lebensmittel. Da natürliches Lycopin ein wenig nach Tomaten schmeckt, findet man es häufig in herzhaften Nahrungsmitteln wie z.B.

  • Würzmittel
  • Saucen
  • Schmelzkäse
  • Fisch und Krustentierenpasteten
  • Fisch und Fleischersatzprodukte
  • Käse und Wurstrinden

Auch zur Färbung von Arzneimitteln und zur Herstellung von Kosmetika wird E 160 d verwendet.

Was geschieht mit Lycopin im Körper?
Lycopin wird problemlos vom Körper verwertet und gilt als gesund. Verschiedene Studien gaben Hinweise das Lycopin gegen Krebs (besonders Prostatakrebs), Herz-Kreislauf Erkrankungen, Osteoporose, Diabetes und gegen Unfruchtbarkeit schützen könnte.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Lycopin, E 160 d
Lycopin aus Tomatenkonzentrat ist sehr gesund. Wie es allerdings mit dem völlig reinen, durch Lösungsmitteln entzogenen E160d aussieht weis ich leider nicht. Ich färbe auch weiterhin meine Soßen lieber mit gesundem rein natürlichem Tomatenmark und habe gleichzeitig noch den leckeren Geschmack der roten Früchte mit dabei.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Lycopin, E 160 d?
Der ADI Wert ist mit 0,5 mg/kg Körpergewicht festgelegt.

Wie schmeckt Lycopin?
Das natürliche Lycopin hat einen leicht tomatigen Geschmack.

Ist Lycopin offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Offiziell gilt der Farbstoff Lycopin E 160 d als unbedenklich und in der natürlichen Variante sogar als gesundheitsfördernd.

Ist Lycopin, E160 d vegan oder vegetarisch?
Da Lycopin aus Pflanzen hergestellt wird ist es für Vegetarier und Veganer gleichermaßen geeignet.

Meine Empfehlung: Nahrungsergänzungsmittel ohne unnötige Zusatzstoffe wie Titandioxid, Magnesiumstearat oder Azofarbstoffe
Mit den sehr hochwertigen Produkten von LebenskraftPur* habe ich gute Erfahrungen gemacht!


Fazit:
E160d gehört zu den gesunden natürlichen Farbstoffen, solange es nicht künstlich hergestellt wurde, oder gar mit Aluminiumbestandteile belastet ist. Zum Färben von Soßen, Pesto, Suppen und anderen deftigen Gerichten eignet sich Tomatenmarkkonzentrat hervorragend. Es gibt gleichzeitig noch einen schönen tomatigen Geschmack und eine garantiert natürliche Quelle von Lycopin. Die Früchte sind allgemein sehr gesund, siehe auch den BeitragWie gesund sind Tomaten? Wie Lycopin in Tomaten vor Krebs und andere Krankheiten schützen kann„.

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Über Marco Eitelmann 95 Artikel
Ich schreibe hier ausführlich über Lebensmittelzusatzstoffe und kann dabei auf eine über 15 jährige Berufserfahrung im Lebensmitteleinzelhandel und in der Lebensmittelproduktion zurückgreifen. Ich war zuständig für die Umsetzung der Hygiene- und HACCP Konzepte, den regelmäßigen Infektionsschutzbelehrungen, der Eigenproduktion sowie der Lebensmittelsicherheit meiner ehemaligen Thekenbereiche (Fisch/Käse/Salat/Sushi) bei einem großen deutschen Lebensmitteleinzelhändler.

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