Zusatzstoff Chlorophylle E 140

Das rein natürliche Chlorophyll (E140) gilt als sehr gesund und gehört zu den idealen und unbedenklichsten Natur-Farbstoffen überhaupt. Chlorophyll ist reichlich in grünen Gemüsesorten, insbesondere Blattgemüse vorhanden. Im Gegensatz zu den Kupferkomplexen der Chlorophylle (E141), wird dieser Zusatzstoff in der Regel in seiner natürlichen Zusammensetzung extrahiert. Sehr viel Chlorophyll findet sich auch in Algensorten wie z.B. der Süßwasseralge Chlorella*. Mehr zu dieser Alge findet sich auch unter dem Artikel: "Chlorella Algen, ihre Wirkung, Inhaltsstoffe und Nährwerte, wie gesund ist die Süßwasseralge".
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Aus was bestehen Chlorophylle?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 140.
Der natürliche Lebensmittelfarbstoff Chlorophylle wird mittels Extraktion (mit Alkohol, Azeton) aus dem Blattgrün der Pflanzen hergestellt. Hauptsächlich werden hierzu Luzerne, Algen, Gras oder auch Brennnesseln verwendet. Es gibt verschiedene Typen von Chlorophyll, in Landpflanzen das Chlorophyll a (blaugrün)  und das Chlorophyll b (gelbgrün). Nach Behandlung mit einer Lauge erhält man Chlorophylline. Diese sind nicht mehr in Fett löslich jedoch in Wasser. E 140 ist empfindlich gegenüber Licht, Hitze und Säure.

Ist Chlorophylle E 140 ungesund?
Der natürliche Farbstoff Chlorophyll gilt als gesundheitlich unbedenklich. Chlorophyll ist ein rein pflanzlicher Farbstoff, der sogar vor Krebs schützen soll. Vom menschlichen Organismus wird er aber größtenteils wieder unverdaut ausgeschieden. Je nach Produktionsverfahren kann das E140 Chlorophylle allerdings auch Aluminium enthalten welches dann natürlich absolut nicht gesund ist! Leider muss die Verwendung von Aluminium bei E140 nicht deklariert werden.



Die Verwendung von Chlorophylle  in Lebensmitteln und Getränken
Natürliches Chlorophylle kommt vor allem in grünem Gemüse vor wie zum Beispiel:

  • Grüne Erbsen
  • Grüne Bohnen
  • Kiwis
  • Grünkohl
  • Broccoli
  • Spinat
  • Petersilie
  • Gurke

Der Lebensmittelfarbstoff Chlorophylle E 140 wird allgemein zur Färbung von Nahrungsmitteln benutzt und es gilt auch keine Höchstmengenbeschränkung für seinen Einsatz. Die einzigen Lebensmittel die nicht mit E 140 gefärbt werden dürfen sind unbehandelte Lebensmittel, die laut Gesetzgeber nicht durch Zusatzstoffe verändert werden dürfen. Chlorophylle werden eingesetzt z. B in:

  • Süßigkeiten
  • Käse
  • Gelees
  • Marmeladen
  • Konfitüre
  • Limonade
  • Liköre
  • Alkoholfreie Getränke
  • Kaugummi
  • Eingelegtes Gemüse
  • Chips

In der Pharma- und Kosmetikindustrie wird E140 zum Färben von Arzneimitteln oder auch zum Färben von Kosmetika verwendet.

Was geschieht mit Chlorophylle im Körper?
Da nicht benötigtes Chlorophylle wieder ausgeschieden wird, besteht keine Gefahr der Überdosierung. Reines natürliches Chlorophyll ist sogar gesund für unseren Körper.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Chlorophylle E 140
Pflanzliche Chlorophylle sind absolut unbedenkliche und gesunde Farbstoffe, solange kein Aluminium bei der Produktion mit eingearbeitet wurde, bzw. als Basis für den Produktionsprozess diente. An natürlichem Chlorophyll gibt es nichts auszusetzen, wohl aber an der Tatsache das eventuell enthaltenes Aluminium nicht auf der Lebensmittelverpackung gekennzeichnet werden muss.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Chlorophylle  E 140?
Nein, ein Grenzwert für den Lebensmittelfarbstoff Chlorophylle wurde nicht festgelegt, er darf ohne Einschränkung verzehrt werden.

Wie schmeckt Chlorophylle?
Der Farbstoff Chlorophylle hat keinen Eigengeschmack, da er von allen weiteren pflanzlichen Stoffen abgespalten.

Ist Chlorophylle offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Nein, Chlorophylle gelten als absolut unbedenklich.

Ist Chlorophylle E140 vegan oder vegetarisch?
Da der Farbstoff aus rein pflanzlichen Komponenten hergestellt wird, ist E 140 auch für Vegetarier und Veganer bestens geeignet.

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Fazit:
Chlorophylle färben Lebensmittel in einem schönen natürlichen Grünton und haben dabei absolut keine Nebenwirkungen auf die Gesundheit. Wenn bekannt ist das keine Aluminiumbestandteile im verwendeten E 140 stecken, dann würde ich diesen Farbstoff ohne Einschränkungen auch in meinen eigenen Rezepten und Lebensmitteln verwenden. Da es aber oftmals eben nicht deklariert wird, ob sich das gesundheitsschädliche Leichtmetall im Farbstoff und somit im Essen befindet, meide ich alle Lebensmittel mit E140 ohne genauere Kennzeichnung. Schade eigentlich, den Chlorophylle sind wirklich gute Farbstoffe und in der natürlichen Form sogar sehr gesund, was bei den meisten anderen Zusatzstoffen oftmals nicht der Fall ist.

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Über Marco Eitelmann 95 Artikel
Ich schreibe hier ausführlich über Lebensmittelzusatzstoffe und kann dabei auf eine über 15 jährige Berufserfahrung im Lebensmitteleinzelhandel und in der Lebensmittelproduktion zurückgreifen. Ich war zuständig für die Umsetzung der Hygiene- und HACCP Konzepte, den regelmäßigen Infektionsschutzbelehrungen, der Eigenproduktion sowie der Lebensmittelsicherheit meiner ehemaligen Thekenbereiche (Fisch/Käse/Salat/Sushi) bei einem großen deutschen Lebensmitteleinzelhändler.

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