Zusatzstoff Grün S, E 142

Süße Desserts und andere Lebensmittel mit E142 als Farbstoff sind leider immer noch viel zu häufig anzutreffen, obwohl es gute natürliche Alternativen gibt. Gerade bei Süßwaren würde ich daher vermehrt auf Bio Süßigkeiten* schauen, bei denen kein Grün S beigemischt werden darf, oder auf konventionelle Produkte mit natürlichen Farbstoffen als Zutaten.
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Aus was besteht Grün S?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 142
Der Lebensmittelfarbstoff Grün S (Brillantsäuregrün BS, Acilangrün BS, Wollgrün B, Acid Brilliant Green BS)  ist ein synthetisch produzierter Farbstoff und gehört zu den Triphenylmethanfarbstoffen. Das dunkelbraune bis schwarze Pulver ist wasserlöslich, resistent gegen Säure und Hitze, hat aber nur eine schwache Lichtechtheit. Je nach Produktionsverfahren kann Grün S auch Aluminium enthalten und zählt dann zu den Aluminiumfarblacken.

Ist Grün S, E 142 ungesund?
Grün S wird vom menschlichen Organismus nicht aufgenommen und innerhalb von ca. 7 Stunden wieder ausgeschieden. Grün S kann aber auch Aluminium enthalten, welches im Verdacht steht, Demenz, Morbus Parkinson und Alzheimer zu fördern. In Tierversuchen soll festgestellt worden sein, dass E 142 das Genmaterial schädigen könnte.



Die Verwendung von Grün S in Lebensmitteln und Getränken
In Deutschland wird dieser Lebensmittelfarbstoff nicht oft verwendet. Er ist nur für vorgeschriebene Nahrungsmittel und in unterschiedlichen Höchstmengen zugelassen, diese sind:

  • Desserts
  • Speiseeis
  • Süßwaren
  • Pfefferminzsauce und Gelee
  • Dosenerbsen

Auch wird der Farbstoff benutzt um Kosmetika, Arzneimittel, Papier, Leder und Wolle einzufärben.

In Bio Lebensmittel darf E 142 nicht verwendet werden.

Was geschieht mit Grün S im Körper?
Grün S wird unverdaut wieder ausgeschieden. Das evtl. vorhandene Aluminium ist für die Gesundheit aber nicht förderlich und kann die Parkinsonkrankheit, Demenz und Alzheimer begünstigen.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Grün S  E 142
Auch wenn der Farbstoff bei uns in Deutschland nicht oft an Lebensmittelprodukten angewendet wird, so würde ich besser in der Ernährung komplett auf ihn verzichten. Es gibt genug natürliche Vertreter von grünen Farbstoffen wie z.B. E140 Chlorophyll. Zusätzlich ist der mögliche Anteil an Aluminium, welcher nicht gesondert auf den Verpackungen gekennzeichnet werden muss ein unnötiges Gesundheitsrisiko, was bei einem Konsum von Grün S entstehen kann.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Grün S,  E 142?
Die maximal empfholene Tagesdosis liegt bei 5mg/kg Körpergewicht.

Wie schmeckt Grün S?
Der chemisch produzierte Farbstoff Grün S hat keinen Eigengeschmack.

Ist Grün S offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Offiziell gilt dieser Lebensmittelfarbstoff als unbedenklich, er ist jedoch in Japan, Norwegen, Kanada und den USA als Zusatzstoff nicht zugelassen!

Ist Grün S, E142 vegan oder vegetarisch?
Da Grün S rein synthetisch hergestellt wird, ist er auch für Vegetarier und Veganer geeignet.

Meine Empfehlung: Nahrungsergänzungsmittel ohne unnötige Zusatzstoffe wie Titandioxid, Magnesiumstearat oder Azofarbstoffe
Mit den sehr hochwertigen Produkten von LebenskraftPur* habe ich gute Erfahrungen gemacht!


Fazit:
Bei Grün S handelt es sich wieder um einen Zusatzstoff der zwar offiziell als nicht bedenklich gilt, trotzdem aber einen relativ niedrigen ADI Wert hat und zum Erstaunen in vielen bedeutenden Ländern in Lebensmitteln nicht erlaubt ist. Es hat seine Gründe warum E142 gerade in großen Nationen wie den USA, Kanada und Japan verboten wurde, weil eben in diesen Ländern nicht 100 Prozent klar bewiesen wurde, ob nicht doch gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung bei einem Konsum von Produkten mit Grün S bestehen könnten.

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Über Marco Eitelmann 95 Artikel
Ich schreibe hier ausführlich über Lebensmittelzusatzstoffe und kann dabei auf eine über 15 jährige Berufserfahrung im Lebensmitteleinzelhandel und in der Lebensmittelproduktion zurückgreifen. Ich war zuständig für die Umsetzung der Hygiene- und HACCP Konzepte, den regelmäßigen Infektionsschutzbelehrungen, der Eigenproduktion sowie der Lebensmittelsicherheit meiner ehemaligen Thekenbereiche (Fisch/Käse/Salat/Sushi) bei einem großen deutschen Lebensmitteleinzelhändler.

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