Zusatzstoff Calciumtartrat E 354

Süßwaren kann man auch ganz leicht ohne E354 als Zusatzstoff herstellen. Es braucht nur wenige natürliche Zutaten um auch eine große Vielfalt an selbst gemachten Backwaren zaubern zu können. Wichtig ist auch gerade bei der Herstellung von z.B. Muffins und Co auf hochwertige Bio Mehle zu setzen, je höher der Mehltyp desto gesünder das Mehl, dies gilt natürlich auch für Bio-Weizenmehle*.

Aus was besteht Calciumtartrat ?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 354
Calciumtartrat oder auch Calciumsalz der L-Weinsäure genannt, ist ein Geruchs-und farbloser Feststoff und gehört zu der Gruppe der Tartraten. Bei E 354 handelt es sich um ein Calciumsalz der Weinsäure (E334) und wird synthetisch aus Kaliumhydrogentartrat und Calciumoxid hergestellt. Weinsäure bildet hierfür die Grundlage. In der Lebensmittelindustrie findet es als Backtriebmittel, Säureregulator, Säuerungsmittel und Komplexbildner Verwendung. Der Zusatzstoff Calciumtartrat setzt Calciumionenfrei und reguliert so die Gelierung von Pektin, Carrgeen und Alginat. Desweiteren wird E 354 als künstliches Säuerungsmittel verwendet und ist Bestandteil von Backemulgatoren.

Mein Tipp:
Hochwertiges Vitamin D3* - laborgeprüft, in Deutschland hergestellt und frei von unnötigen Zusatzstoffen.



Ist Calciumtartrat E 354 ungesund?
Calciumtartrat hat nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen bei einem geringen Konsum wohl keine schädlichen Einflüsse auf den menschlichen Körper und gilt als unbedenklich.

Die Verwendung von Calciumtartrat in Lebensmitteln und Getränken
Bei der Verwendung von Calciumtartrat in Lebensmitteln gelten keine Höchstmengenbeschränkungen. Eine Beschränkung von 5g/kg besteht nur für seinen Einsatz in Keksen und Zwieback zur Säuglingsentwöhnung. Lebensmittel die E 354 enthalten können sind:

  • Gelierzucker
  • Gelee
  • Aspik
  • Brausepulver
  • Desserts
  • Konfitüre
  • Marmelade
  • Süßwaren
  • Obst- und Gemüsekonserven
  • Frucht- und Gemüsesäfte

Was geschieht mit Calciumtartrat im Körper?
Der Stoff wird vom Körper größtenteils wieder ausgeschieden, die Calciumanteile könnten geringfügig verwendet werden.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Calciumtartrat E 354
Es gibt bedeutend bedenklichere Zusatzstoffe als E354. In geringem Maße verzehrt stellt dieser Zusatzstoff jedoch keine gesundheitliche Gefahr dar. Brauchen tut man ihn aber nicht wirklich, weder für Backwaren, noch für Süßigkeiten oder Konservenartikel. Wenn ich Alternativen im Regal ohne diesen Stoff finde, dann greife ich ganz bewusst zu diesen, ansonsten ist die Eigenproduktion von Lebensmitteln mit großem Abstand immer noch die beste Wahl.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Calciumtartrat?
Der ADI Wert für Calciumtartrat liegt bei 30mg/kg Körpergewicht und gilt für die Summe aller Tartrate.

Wie schmeckt Calciumtartrat ?
Der Zusatzstoff E 354 hat einen leicht säuerlichen Eigengeschmack.

Ist Calciumtartrat offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Nein, Calciumtartrat gilt als  unbedenklich für die Gesundheit.

Ist Calciumtartrat E 354 vegan oder vegetarisch?
Als „Zutat“ für vegetarische oder vegane Lebensmittel stellt dieser Zusatzstoff kein Problem dar.

Künstliche Chemie gehört nicht in ein gesundes Essen aber auch nicht auf den Körper...
Ich nutze daher aktuell nur Shampoos von Khadi*, welche frei von synthetischen Zusätzen sind.



Fazit:
Wenn in Backwaren und Süßigkeiten nur Tartate und keine anderen schädlichen Zusatzstoffe enthalten sind, so kann man auch ab und zu in begrenztem Maße Mal zugreifen. Calciumtartrat gehört zu den harmlosen Zusatzstoffen und ist in geringen Mengen verzehrt unbedenklich.

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Alle bereitgestellten Informationen auf zusatzstoffe-liste.de wurden von mir im Internet gesammelt und ebenso auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen und Meinungen, sowie nach meinem eigenen Wissensstand zum Thema Zusatzstoffe erstellt. Alle Inhalte dienen zu allgemein informellen Zwecken und es besteht kein Gewähr auf deren Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit. Viele Zusatzstoffe haben leider Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen und teils größere mögliche gesundheitliche Probleme zur Folge, insbesondere wenn sie in höheren Mengen konsumiert werden. Einige Zusatzstoffe bilden aber schon bei sehr geringen Aufnahmemengen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für spezielle Personengruppen, daher werden sie auch auf den Verkaufsverpackungen als "Allergene" aufgrund gesetzlicher Bestimmungen hervorgehoben. Sollten sie derartige gesundheitliche Probleme haben, wenden sie sich bitte ausschließlich an einen zugelassenen Arzt, nur dieser kann eine korrekte medizinische Beratung, Diagnose und ggf. Behandlung durchführen. Zu einigen Zusatzstoffen gibt es eine sich teils widersprechende Studienlage in Sachen Gesundheitsgefahren, trotzdem werden sie legal und oftmals mit Mengenbeschränkungen in Lebensmitteln zugelassen. Meiner Meinung nach haben künstliche oder bedenkliche Zusatzstoffe in einer gesunden Ernährung generell nichts verloren.

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