Zusatzstoff Ascorbinsäureester E 304

Nicht nur in Lebensmitteln findet E304 Anwendung, sondern auch in einigen Nahrungsergänzungsmitteln wie z.B. Vitaminpräparaten kann der Zusatzstoff enthalten sein. Ich kaufe daher ausschließlich von unnötigen Zusatzstoffen freie Nahrungsergänzungsmittel, welche so naturnah wie möglich sein sollten. Ein gutes Beispiel ist z.B. Vitamin C aus Acerola Kirschen und Hagebuttenfrüchten*. Mehr zum Thema findet sich auch im separaten Beitrag: "Die Hagebutte und unsere Gesundheit"

Aus was besteht Ascorbinsäureester?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 304
Der Lebensmittelzusatzstoff Ascorbinsäureester (Ascorbylpalmitat, Palmitinsäureascorbylester) mit der europäischen Zulassungsnummer E 304 ist der Ester der Ascorbinsäure. Der weiße, fettlösliche Feststoff dient in der Lebensmittelindustrie als Emulgator, Antioxidationsmittel und Stabilisator. Ascorbinsäureester entsteht durch die Veresterung (chemische Reaktion) von Ascorbin und Fettsäuren. Normalerweise werden pflanzliche Fette zu Herstellung genutzt, es können aber auch tierische Fette am Produktionsprozess beteiligt sein. E 304 wird gerne in fettreichen Lebensmitteln benutzt um den Vitamin C Gehalt zu steigern.

Ist Ascorbinsäureester E 304 ungesund?
Der Zusatzstoff E304 gilt als gesundheitlich unbedenklich. In extrem hoher Dosierung könnte Ascorbinsäureester aber mit zur Begünstigung von Blasen- und Nierensteinen führen.

Mein Tipp:
Hochwertiges Vitamin D3* - laborgeprüft, in Deutschland hergestellt und frei von unnötigen Zusatzstoffen.



Die Verwendung von Ascorbinsäureester in Lebensmitteln und Getränken
Ascorbinsäureester findet in zahlreichen Nahrungsmittel Verwendung und darf ohne eine Höchstmengenbeschränkung zugegeben werden. Lebensmittel die E 304 enthalten können sind:  

  • Vitaminpräparate
  • Öle
  • Säuglingsnahrung (max.10mg/l)
  • Back und Bratfette
  • Mayonnaise
  • Fleisch und Wurtswaren
  • Weißbrot
  • Wein
  • Bier

Außerdem wird Ascorbinsäureester auch in Arzneimitteln, Kosmetikprodukten und in Tierfutter verwendet.

Was geschieht mit Ascorbinsäureester im Körper?
Die Ascorbinsäueester werden von einem gesunden menschlichen Organismus in Ascorbin- und Fettsäuren zerlegt und verwertet, Überschüsse an Ascorbin werden über den Urin ausgeschieden.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Ascorbinsäureester E 304
Nach längerer Recherche im Netz bin ich auch bei diesen auf künstlich herstellten Vitamin C basierenden Zusatzstoff auf keine relevanten negativen Begleiterscheinungen bei der Einnahme gestoßen, auch wenn selbstverständlich natürliches Vitamin C vorzuziehen ist, zumindest wen man  im speziellen Wert auf die Vitamin C Versorgung legt. Als Zusatzstoff ist es meiner Meinung nach bedenkenlos empfehlenswert, wenn man den Konsum nicht übertreibt. Gut wäre es sicherlich, wenn auf allen Lebensmittelverpackungen die Herkunft bzw Art der verwendeten Fette gekennzeichnet wäre, die bei der Herstellung von E 304 beteiligt sind. So würden sich gerade für Veganer und Vegetarier tierische Fette die bei der Produktion genutzt wurden ausschließen lassen.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Ascorbinsäureester?
Für den Zusatzstoff E 304 wurde noch kein ADI Wert festgelegt.

Wie schmeckt Ascorbinsäureester?
Der Zusatzstoff E 304 hat einen säuerlichen Eigengeschmack.

Ist Ascorbinsäureester offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Offiziell gilt dieser Zusatzstoff als unbedenklich

Ist Ascorbinsäureester E 304 vegan oder vegetarisch?
Ascorbinsäureester ist es für Veganer und Vegetarier geeignet, allerdings nur dann, wenn die Fette die bei seiner Herstellung verwendet wurden garantiert pflanzlichen Ursprungs sind.

Künstliche Chemie gehört nicht in ein gesundes Essen aber auch nicht auf den Körper...
Ich nutze daher aktuell nur Shampoos von Khadi*, welche frei von synthetischen Zusätzen sind.



Fazit:
Auch Ascorbinsäureester ist wie seine auf künstliche erzeugten Vitamin C basierenden Kollegen unter den Zusatzstoffen E 300 bis E 302 harmlos wenn er in Lebensmitteln vorkommt. Vor allem in geringen Mengen besteht hier nach aktuellem Forschungsstand keine gesundheitliche Gefahr. Allerdings würde ich eine Kennzeichnung ob aus pflanzlichen oder tierischen Ursprungs verwendete Fette zu Herstellung eingesetzt worden sind als sehr sinnvoll empfinden.

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Alle bereitgestellten Informationen auf zusatzstoffe-liste.de wurden von mir im Internet gesammelt und ebenso auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen und Meinungen, sowie nach meinem eigenen Wissensstand zum Thema Zusatzstoffe erstellt. Alle Inhalte dienen zu allgemein informellen Zwecken und es besteht kein Gewähr auf deren Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit. Viele Zusatzstoffe haben leider Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen und teils größere mögliche gesundheitliche Probleme zur Folge, insbesondere wenn sie in höheren Mengen konsumiert werden. Einige Zusatzstoffe bilden aber schon bei sehr geringen Aufnahmemengen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für spezielle Personengruppen, daher werden sie auch auf den Verkaufsverpackungen als "Allergene" aufgrund gesetzlicher Bestimmungen hervorgehoben. Sollten sie derartige gesundheitliche Probleme haben, wenden sie sich bitte ausschließlich an einen zugelassenen Arzt, nur dieser kann eine korrekte medizinische Beratung, Diagnose und ggf. Behandlung durchführen. Zu einigen Zusatzstoffen gibt es eine sich teils widersprechende Studienlage in Sachen Gesundheitsgefahren, trotzdem werden sie legal und oftmals mit Mengenbeschränkungen in Lebensmitteln zugelassen. Meiner Meinung nach haben künstliche oder bedenkliche Zusatzstoffe in einer gesunden Ernährung generell nichts verloren.

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