Zusatzstoff Ammoniumphosphatide E 442

Kein hochwertiges Kakaoprodukt oder Eis braucht den Zusatzstoff E442.
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Aus was bestehen Ammoniumphosphatide?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 442
Der Lebensmittelzusatzstoff Ammoniumphosphatide (Ammonphosphatide) mit der europäischen Zulassungsnummer E 442 wird synthetisch aus Speisefetten hergestellt. Durch eine chemische Reaktion von Phosphorpentoxid und Ammoniak entsteht Ammoniumphosphat. Der Zusatzstoff E 442 hat die Eigenschaft, fett- und wasserlösliche Stoffe zu einer gleichmäßigen Masse zu vermengen und zählt somit zu den Emulgatoren.

Sind Ammoniumphosphatide E 442 ungesund?
Ammoniumphosphatide haben nach bisherigen Erkenntnissen keine schädlichen Einflüsse auf den menschlichen Körper und gelten offiziell als unbedenklich, wenn sie innerhalb der vorgegeben Höchstmengenbeschränkungen verzehrt werden. Es wird jedoch ab und zu von Margen- Darmproblematiken nach einem erhöhten Verzehr berichtet, für den es aber aus wissenschaftlicher Sicht noch keine offiziellen durch Studien hinterlegte Bestätigung gibt.


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Die Verwendung von Ammoniumphosphatiden in Lebensmitteln und Getränken
Ammoniumphosphatide sind nur für bestimmte Lebensmittel wie Schokoladen und Kakaoerzeugnisse, sowie Süßigkeiten und Eis mit einem Kakaoanteil zugelassen. Die zugelassene Höchstmenge bei der Verwendung liegt bei 10g/pro kg Lebensmittel.

Was geschieht mit Ammoniumphosphatiden im Körper?
Der menschliche Organismus baut Ammoniumphosphatide wie Fettsäuren ab. Auch wenn der Zusatzstoff als unbedenklich gilt, könnte er dabei Magen/Darmbeschwerden hervorrufen.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Ammoniumphosphatide E 442
Ich würde nie eine Schokolade oder generell ein Schoko-Produkt kaufen, dass zur Produktion Ammoniumphosphatide benötigt hat. Hochwertige Schokoladenprodukte brauchen diesen Zusatzstoff beim besten Willen nicht. Auch in Eis und anderen Süßigkeiten ist er aus meiner Sicht völlig fehl am Platz. In einer natürlichen und gesunden Ernährung ist E 442 tabu, denn mit einer solchen Ernährungsform hat dieser Stoff nichts zu tun. Einen qualitativ guten Rohkakao*, egal was aus diesem später produziert wird, würde ich damit ebenfalls nie behandeln wollen.


Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Ammoniumphosphatide ?
Der ADI Wert liegt bei nur 30 mg/kg Körpergewicht, was erstaunlich niedrig ist, da 10 Gramm des Zusatzstoffes pro Kilo in Lebensmitteln verwendet werden dürfen! Das sind 10000 Milligramm pro Kilo! Was wiederum bedeutet das bereits bis zu 1000mg bei 100g Verzehrmenge eines solchen Lebensmittels aufgenommen werden! Ein Kind mit weniger als 30 Kilogramm Körpergewicht ist da schon locker weit über der empfohlenen Dosis.

Wie schmecken Ammoniumphosphatide?
leicht bitter

Sind Ammoniumphosphatide offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Von offizieller Seite aus erhält der Zusatzstoff E 442 keinerlei Warnhinweise und gilt als unbedenklich. Trotzdem sollte man von einem zu hohen Verzehr absehen.

Sind Ammoniumphosphatide E 442 vegan oder vegetarisch?
Da man sich ohne ausreichende Deklarierung nicht sicher sein kann, ob das verwendete E 442 aus rein pflanzlichen Quellen stammt, ist es in einem solchen Fall weder für Veganer noch für Vegetarier geeignet. Kann man sich durch einen expliziten Hinweis sicher sein, dass es nicht aus Schlachtfetten oder Milchfetten hergestellt wurde, dann sind die Ammoniumphosphatide auch für die beiden Ernährungsformen geeignet.


Fazit:
Ich finde die Kombination aus festgelegtem ADI Wert und gleichzeitig festgelegter Höchstmengenbeschränkung beim Einsatz in Nahrungsmitteln äußerst fraglich. 10g/pro Kilo dürfen ins Essen, 30mg/pro Kilo Körpergewicht gelten jedoch als unbedenklich. Wie viele Menschen, vor allem Kinder essen locker mehr als 100 g Schokolade, Eis oder sonstige Kakaoprodukte am Tag? Auch die Deklaration nach Rohstoffherkunft der Fette sollte überarbeitet werden. Woher sollte ein Veganer oder Vegetarier denn sonst wissen ob ausschließlich pflanzliche Fette zur Herstellung verwendet wurden?

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Über Marco Eitelmann 105 Artikel
Ich schreibe hier ausführlich über Lebensmittelzusatzstoffe und kann dabei auf eine über 16 jährige Berufserfahrung im Lebensmittelhandel und in der Lebensmittelproduktion zurückgreifen. Ich war zuständig für die Umsetzung der Hygiene- und HACCP Konzepte, den regelmäßigen Infektionsschutzbelehrungen, der Eigenproduktion sowie der Lebensmittelsicherheit meiner ehemaligen Thekenbereiche (Fisch/Käse/Salat/Sushi). Über die Jahre habe ich mich vor allem durch zusätzliche private Weiterbildung zum Experten für Ernährung, Gesundheit und Lebensmittelzusatzstoffe entwickelt.

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