Zusatzstoff Ammoniumcarbonat E 503

Ammoniumcarbonat E503 hat eine kristallförmige Erscheinung, ähnlich großer Salzkristalle z.B. bei Meersalzen wie dem bekannten Fler de Sel*. In diesem Fall wurde es mit Mehl bereits gemischt und stellt eine gute Basis als treibender Teig auch für dünne Backwaren wie z.B. Kekse oder Feingebäck dar.

Aus was besteht Ammoniumcarbonat?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 503
Der Zusatzstoff Ammoniumcarbonat (auch Hirschhornsalz, kohlensaures Ammonium genannt) wurde früher aus organischen Materialien wie z.B. Klauen, Hufen, Leder und Horn gewonnen, daher auch die ursprüngliche Namensgebung. Heutzutage wird E 503 chemisch mittels Kohlendioxid und Ammoniak hergestellt und dient in der Lebensmittelindustrie als Backtriebmittel und Säureregulator. Ammoniumcarbonat verbessert das braun werden von Backwaren. Durch Erwärmen zerfällt E 503 in die drei Stoffe – Kohlendioxid, Wasser und in den unangenehm riechenden Ammoniak – und sorgt so für z.B. lockeren Keks- und Kuchenteig von Gebäckstücken und anderen Backwaren.

Ist Ammoniumcarbonat E 503 ungesund?
Der direkte Verzehr von reinem Ammoniumcarbonat ist gesundheitsschädigend. Da das Salz reizend ist, darf es nicht eingenommen werden oder mit der Haut, den Schleimhäuten oder Augen in Berührung kommen. Außerdem erhöht E 503 den Acrylamid-Gehalt im Gebäck, der unter Verdacht steht das Krebsrisiko steigern zu können. Bei der großangelegten Verwendung sollten deshalb Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Mein Tipp:
Hochwertiges Vitamin D3* - laborgeprüft, in Deutschland hergestellt und frei von unnötigen Zusatzstoffen.



Die Verwendung von Ammoniumcarbonat in Lebensmitteln und Getränken
E 503 ist für alle Lebensmittel ohne Höchstmengenbeschränkung zugelassen, es darf jedoch nur so viel des Zusatzstoffes zugegeben werden wie es für das Endprodukt notwendig ist. Häufig einsetzt wird das Backtriebmittel bzw. der Säureregulator in:

  • Backpulver
  • Kakaoersatz
  • Kaffeeersatzprodukte
  • Schokolade
  • Spekulatius
  • Lebkuchen
  • Keksen
  • Allgemeinen Backwaren
  • Amerikaner
  • Obstwein
  • Wein

E503 ist auch für Bio Lebensmittel zugelassen

Was geschieht mit Ammoniumcarbonat im Körper?
Bei einem gesunden Menschen sind keine negativen Auswirkungen von einem geringen Konsum des Zusatzstoffes bekannt. Alle nicht benötigten Bestandteile werden vom Körper abgebaut und ausgeschieden.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Ammoniumcarbonat E 503
Ammoniak in Backwaren muss nicht sein, einen besseren Effekt hat die etwas teurere und schwerer zu verarbeitende frische Hefe oder ersatzweiße auch Trockenhefe. Ich würde persönlich also solche Produkte die unter zu Hilfenahme von Hefen aufgegangen sind denen mit künstlich erzeugten Zusatzstoffen vorziehen.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Ammoniumcarbonat?
Ein ADI Wert für Ammoniumcarbonat wurde nicht festgelegt.

Wie schmeckt Ammoniumcarbonat?
E 503 schmeckt salzig und hat einen reizenden, beißenden Geruch nach Ammoniak.

Ist Ammoniumcarbonat offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Ammoniumcarbonat gilt offiziell als unbedenklich.

Ist Ammoniumcarbonat E 503 vegan oder vegetarisch?
Da heutzutage Ammoniumcarbonat rein chemisch hergestellt wird, ist es auch für Vegetarier und Veganer geeignet. Das natürlich erzeugte E503 jedoch nicht!

Künstliche Chemie gehört nicht in ein gesundes Essen aber auch nicht auf den Körper...
Ich nutze daher aktuell nur Shampoos von Khadi*, welche frei von synthetischen Zusätzen sind.



Fazit:
Es gibt schlimmere Zusatzstoffe unter den Backtriebmitteln bzw. solche die als Säureregulatoren in Lebensmitteln Verwendung finden. Auch wenn ich frische Hefe für einen Back-Teig immer vorziehen würde, sind kleinere Mengen Ammoniumcarbonat, zumindest nach aktueller Studienlage die für Backwaren oder Getränke verwendet wurden beim Verzehr nicht nachhaltig als schädlich für den Körper eingestuft worden.

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Alle bereitgestellten Informationen auf zusatzstoffe-liste.de wurden von mir im Internet gesammelt und ebenso auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen und Meinungen, sowie nach meinem eigenen Wissensstand zum Thema Zusatzstoffe erstellt. Alle Inhalte dienen zu allgemein informellen Zwecken und es besteht kein Gewähr auf deren Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit. Viele Zusatzstoffe haben leider Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen und teils größere mögliche gesundheitliche Probleme zur Folge, insbesondere wenn sie in höheren Mengen konsumiert werden. Einige Zusatzstoffe bilden aber schon bei sehr geringen Aufnahmemengen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für spezielle Personengruppen, daher werden sie auch auf den Verkaufsverpackungen als "Allergene" aufgrund gesetzlicher Bestimmungen hervorgehoben. Sollten sie derartige gesundheitliche Probleme haben, wenden sie sich bitte ausschließlich an einen zugelassenen Arzt, nur dieser kann eine korrekte medizinische Beratung, Diagnose und ggf. Behandlung durchführen. Zu einigen Zusatzstoffen gibt es eine sich teils widersprechende Studienlage in Sachen Gesundheitsgefahren, trotzdem werden sie legal und oftmals mit Mengenbeschränkungen in Lebensmitteln zugelassen. Meiner Meinung nach haben künstliche oder bedenkliche Zusatzstoffe in einer gesunden Ernährung generell nichts verloren.

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