Zusatzstoff Tertiär-Butylhydrochinon E 319

Tertiär-Butylhydrochinon E319 kann in vielen tierischen, aber auch pflanzlichen Fetten vorkommen. Es kommt nicht sehr häufig in hochwertigen frischen Ölen vor, sondern findet hauptsächlich eher in gehärteten billigen Fettprodukten Anwendung. In tierischen Fetten kann es auch verarbeitet worden sein, daher sollte man Produkte wie z.B. Schmalz in der Zusatzstoff freien Variante*, am besten gleich immer in Bio Qualität kaufen.
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Aus was besteht Tertiär-Butylhydrochinon?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 3
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Tertiär-Butylhydrochinon (TBHQ) ist ein gelblicher bis hellbrauner, brennbarer Feststoff und gehört zu der Gruppe der Hydrochinone. Der künstlich hergestellte Zusatzstoff löst sich nicht in Wasser, dafür aber gut in Ölen und Fetten. Tertiär-Butylhydrochinon wird in fettreichen Nahrungsmitteln als Antioxidationsmittel genutzt, damit die vorhandenen Fette länger haltbar bleiben und nicht ranzig werden oder verderben. In der Regel wird E 319 auch oftmals mit den  Verstärkern Butylhydroxyanisol (E320), Butylhydroxytoluol (E321) oder Propylgallat (E 310) gemischt.

Ist Tertiär-Butylhydrochinon E 319 ungesund?
Bei einem gesunden Menschen soll dieser Lebensmittelzusatzstoff als nicht bedenklich oder schädlich gelten, auch wenn von einem häufigen Verzehr von Lebensmitteln mit E 319 abgeraten wird. Mir stellt sich dann natürlich die Frage: „Warum“?



Die Verwendung von Tertiär-Butylhydrochinon in Lebensmitteln und Getränken
Tertiär-Butylhydrochinon wird nur für bestimmte Nahrungsmittel und bei einer festgelegten Höchstmengenbeschränkung verwendet.  Diese sind:

  • Pflanzenfette
  • Öle
  • Tierische Fette wie Schmalz, Fischöl, Rinder und Schaffett
  • gefrorene Fische
  • Saucen
  • Backmischungen

Unter anderem wird E 319 auch in Kosmetikpodukten und in Tierfutter verarbeitet.

Was geschieht mit Tertiär-Butylhydrochinon im Körper?
Es gibt bis jetzt keine mir bekannten akut schädlichen Auswirkungen bei geringem Verzehr dieses Zusatzstoffes auf den menschlichen Organismus. Er wird über die Organe wieder ausgeschieden.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Tertiär-Butylhydrochinon E 319
Ein Stoff den eigentlich niemand braucht und der leicht gegen harmlosere, oder komplett natürliche Antioxidantien ersetzt werden könnte. Gerade naturbelassene Öle und Fette können auch mit Vitamin E behandelt werden und bei guter Lagerung (kühl, trocken und dunkel) eine entsprechend gute Haltbarkeit aufweisen, ohne auf E 319 zurückgreifen zu müssen.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Tertiär-Butylhydrochinon?
Der erlaubte ADI Wert ist bei 0,7mg/kg Körpergewicht festgelegt.

Wie schmeckt Tertiär-Butylhydrochinon ?
Tertiär-Butylhydrochinon hat keinen nennenswerten Eigengeschmack, dafür aber einen schwachen Geruch.

Ist Tertiär-Butylhydrochinon offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Von offizieller Seite aus gilt Tertiär-Butylhydrochinon als unbedenklich, man sollte aber trotzdem nicht zu viel davon zu sich nehmen.

Ist Tertiär-Butylhydrochinon E 319 vegan oder vegetarisch?
Da E 319 rein synthetisch und ohne tierische Bestandteile produziert wird, ist er auch für Vegetarier und Veganer geeignet.

Meine Empfehlung: Nahrungsergänzungsmittel ohne unnötige Zusatzstoffe wie Titandioxid, Magnesiumstearat oder Azofarbstoffe
Mit den sehr hochwertigen Produkten von LebenskraftPur* habe ich gute Erfahrungen gemacht!


Fazit:
Wie bereits oben erwähnt bin ich kein Freund künstlich hergestellter Zusatzstoffe von denen man dann auch „möglichst wenig verzehren sollte“.  Wenn man nicht gerade selbst Kochen oder etwas Zubereiten möchte, dann gibt es trotzdem zu sehr vielen Fertigprodukten auch Alternativen ohne den Stoff TBHQ, diese wären dann auch für mich natürlich die erste Wahl.

Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:


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Über Marco Eitelmann 95 Artikel
Ich schreibe hier ausführlich über Lebensmittelzusatzstoffe und kann dabei auf eine über 15 jährige Berufserfahrung im Lebensmitteleinzelhandel und in der Lebensmittelproduktion zurückgreifen. Ich war zuständig für die Umsetzung der Hygiene- und HACCP Konzepte, den regelmäßigen Infektionsschutzbelehrungen, der Eigenproduktion sowie der Lebensmittelsicherheit meiner ehemaligen Thekenbereiche (Fisch/Käse/Salat/Sushi) bei einem großen deutschen Lebensmitteleinzelhändler.

1 Kommentar

  1. Mir fehlen die Hinweise auf Allergiebereitschaften. Ich bin u. a. gegen tert. Butylhydrochinon und auch gegen Propylenglykol allergisch. Beide Stoffe werden in unterschiedlichen Variationen in Lebensmitteln eingesetzt. Angeblich nur verantwortlich für Kontaktallergien auf der äußeren Haut. Lebensmittelunverträglichkeiten sind aber auch darauf zurück zu führen. Das Gleiche gilt auch für Nickelallergie. Es gibt bereits Empfehlungen für nickelarme Ernährung. Da Nickel natürlich in Getreide bzw. wachsende Lebensmittel vorkommt.

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