Zusatzstoff Amaranth E 123

"Amaranth" klingt so natürlich, hat aber mit dem körnigen und gesunden Naturprodukt überhaupt nichts zu tun. In diesem Fall handelt es sich um einen Azofarbstoff, der für die Gesundheit alles andere als positiv ist und zu vielen Problemen, unter anderem allergischen Reaktionen führen kann. Lebensmittel rot färben kann man auch wunderbar mit echtem Karmin*.
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Aus was besteht Amaranth?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 123
Amaranth E 123 (auch genannt Acid Red 27, C-Rot 46, Echtrot D, Food Red 9) ist ein chemisch hergestellter Azofarbstoff. Das dunkel rotbraune Pulver färbt Lebensmittel rot und ist löslich in Wasser. E 123 ist hitze- und lichtbeständig und stabil gegenüber dem Konservierungsmittel Benzoesäure. In Verbindung mit Fruchtsäure verliert Amaranth seine Farbe. Amaranth gleicht chemisch stark dem Azorubin (E122). Es hat nichts mit dem gleichnamigen und natürlichen Getreide gemein.

Ist Amaranth E 123 ungesund?
Wie viele Azofarbstoffe steht auch E123 im Verdacht Krankheiten auszulösen. In zahlreichen Tierversuchen wurde festgestellt das Amaranth erbgutschädigend sein könnte und allergische Reaktionen auslösen kann z.B Ekzeme, Ausschlag und Asthma bronchiale. Zudem zeigten die Tiere Kalkablagerungen in den Nieren. Vor allem bei Personen die empfindlich auf Salicylsäure und/oder Benzoesäure reagieren kann E 123 Beschwerden bereiten. Der Farbstoff kann auch Aluminium enthalten, das im Verdacht steht Neurologische Krankheiten auszulösen.


Die Verwendung von Amaranth in Lebensmitteln und Getränken
E 123 darf nur für ganz wenige Lebensmittel und auch nur in begrenzter Höchstmenge verwendet werden. Diese sind:

  • Spirituosen
  • Bitter Soda
  • Liköre
  • Kaviar (Fischrogen)

Der Farbstoff ist auch zur Färbung von Kosmetika, Textilien und Medikamenten zugelassen.

Was geschieht mit Amaranth im Körper?
E 123 wird vom Körper nicht benötigt und wieder ausgeschieden. Durch mögliches Aluminium in Amaranth könnte es bei häufigem Verzehr diverse neurologische Krankheiten fördern wie z.B Alzheimer, Parkinson oder Demenz. Des weiteren begünstigt E 123 allergische Reaktionen und es steht im Verdacht Krebs auszulösen.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Amaranth E 123
Es hat seine Gründe warum Amaranth in einigen Ländern völlig für die Lebensmittelproduktion verboten wurde. In den USA und einigen Ländern Osteuropas ist der Stoff aufgrund seiner hohen Bedenklichkeit und möglichen allergischen Reaktionen bei Menschen nicht zugelassen.

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Amaranth E 123?
Die Zugabe von E123 ist begrenzt und liegt bei einem ADI Wert bei 0,15mg/kg Körpergewicht pro Tag.

Wie schmeckt Amaranth?
Der synthetisch hergestellte Farbstoff Amaranth hat keinen Eigengeschmack.

Ist Amaranth offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Da E123 Krebs auslösen soll, wurde der Farbstoff Amaranth in den USA verboten, in der EU ist er jedoch zugelassen und wird in seiner Gefährlichkeit heruntergespielt. Von einem allzu häufigen Verzehr wird jedoch unbedingt abgeraten.

Ist Amaranth E123 vegan oder vegetarisch?
Bei Amaranth handelt es sich um einen chemisch hergestellten Farbstoff ohne tierische Bestandteile er ist daher sowohl für Veganer als auch für Vegetarier geeignet.

Meine Empfehlung: Nahrungsergänzungsmittel ohne unnötige Zusatzstoffe wie Titandioxid, Magnesiumstearat oder Azofarbstoffe
Mit den sehr hochwertigen Produkten von LebenskraftPur* habe ich gute Erfahrungen gemacht!


Fazit:
E123 ist nur in einem sehr begrenzten Umfang in Lebensmitteln zugelassen und somit nur in ganz wenigen Produkten enthalten. Unter den Azofarbstoffen zählt auch er als äußerst umstritten und zeigte in einigen Studien krebserregende Wirkung. Ein meiner Meinung nach sehr gefährlicher Stoff, den man definitiv in seinem Essen meiden sollte!

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Über Marco Eitelmann 100 Artikel
Ich schreibe hier ausführlich über Lebensmittelzusatzstoffe und kann dabei auf eine über 15 jährige Berufserfahrung im Lebensmitteleinzelhandel und in der Lebensmittelproduktion zurückgreifen. Ich war zuständig für die Umsetzung der Hygiene- und HACCP Konzepte, den regelmäßigen Infektionsschutzbelehrungen, der Eigenproduktion sowie der Lebensmittelsicherheit meiner ehemaligen Thekenbereiche (Fisch/Käse/Salat/Sushi) bei einem großen deutschen Lebensmitteleinzelhändler.

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