Zusatzstoff Calciumbenzoat E 213

Fisch und Meeresfrüchte sollte man lieber frisch- bzw. im Falle eines Fertigprodukts frei von unnötigen Zusatzstoffen zu denen meiner Meinung nach auch das E213 zählt kaufen. Auch fertige Dips und Saucen sollten besser genau vor dem Kauf auf Benzoate geprüft werden. Die Heinz-Dips* haben z.B. meines Wissens nach keine Benzoate in Verwendung und ich kaufe sie ab und zu selbst wenn es schnell gehen soll. Trotzdem sollte man je nach Sauce auf die weiteren Zusatzstoffe achten, zumindest wenn man Wert darauf legt, zudem können sich Rezepturen auch nachträglich verändern bzw. von den Herstellern auf den "neuesten" Stand gebracht werden.

Aus was besteht Calciumbenzoat?
Die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoff E 213
Der letzte Stoff aus der Gruppe von Benzoesäure-Derivaten ist das Calciumbenzoat mit der E-Nummer 213. Es handelt sich bei diesem Stoff wie bei seinen beiden Artverwandten dem Natriumbenzoat, sowie dem Kaliumbenzoat um ein im chemischen Prozess synthetisiertes Salz der Benzoesäure. Auch dieses Benzoat hat stark antibakterielle Wirkung, tötet Schimmelpilz und Hefen und sorgt für ein äußerst feindliches Milieu für die Neubildung dieser Organismen. Auch E 213 wird nicht selten mit anderen Zusatzstoffen aus der Gruppe der Konservierungsmittel für einen besseren Wirkungsgrad kombiniert.

Ist Calciumbenzoat E 213 ungesund?
Benzoate und ihre „Mutter“ die Benzoesäure passen generell nicht zu einer gesunden Ernährung. Sie tragen teils allergenes Potential, führen zu Nebenwirkungen bei höherer Dosierung und weisen bei einigen Menschen Unverträglichkeitserscheinungen auf. Je mehr Bonzoate in den Lebensmitteln sind, desto stärker vor allem das mögliche langfristige Gesundheitsrisiko. Bei akuten Überdosierungen kann es zu schweren Magen- Darmbeschwerden bis hin zu Krämpfen kommen. Auch eine langfristige Schädigung der Nerven ist dabei nicht auszuschließen.

Mein Tipp:
Hochwertiges Vitamin D3* - laborgeprüft, in Deutschland hergestellt und frei von unnötigen Zusatzstoffen.



Die Verwendung von Calciumbenzoat in Lebensmitteln und Getränken
Wie auch seine anderen Kollegen unter den Benzoaten findet auch das Calciumbenzoat seine Anwendung in vielen Produkten der Lebensmittelindustrie. Einige davon sind:

  • Fertiggerichte aller Art
  • Fleisch- und Fischerzeugnisse
  • Konserven
  • Milchprodukte
  • Dips und Saucen
  • Meeresfrüchte
  • Fertige Salate

Was geschieht mit Calciumbenzoat im Körper?
Der Körper braucht den Stoff nicht und scheidet ihn im Idealfall wieder vollständig aus.

Kritik und Meinung zum Zusatzstoff Calciumbenzoat E 213
Man könnte diesen Stoff auch leicht durch andere Konservierungsmittel mit möglicherweise nicht ganz so bedenklichen Eigenschaften auf die Gesundheit austauschen. Kaufen oder gar essen würde ich keine Produkte mit diesem Zusatzstoff, dies gilt jedoch für alle Benzoate und auch für die Benzoesäure selbst. Gerade Letztere als Ausgangsstoff für alle Benzoate wird aus Toluol einem aromatischen Kohlenwasserstoff aus Erdöl hergestellt. Meiner Meinung nach ist es einfach unmöglich so ein „Lebensmittel“-Zusatzstoff mit gutem Gewissen zu essen. Gesund ist das sicher nicht!

Gibt es Grenzwerte bzw. ADI Werte für Calciumbenzoat in Lebensmitteln?
Auch für E 213 wurde der für alle Benzoate und Benzoesäure selbst gültige ADI Wert von 5 mg/kg Körpergewicht festgelegt. Dieser bezieht sich auf den freien Anteil der Benzoesäure in Lebensmitteln.

Wie schmeckt Calciumbenzoat?
säuerlich

Ist Calciumbenzoat offiziell als bedenklich oder kritisch eingestuft?
Wie alle Benzoate und auch die Benzoesäure soll laut offiziellen Angaben keine gesundheitliche Gefahr ausgehen, zumindest wenn sie innerhalb er Grenzwerte verzehrt werden und keine Allergie bzw. Überempfindlichkeit beim Konsumenten besteht.

Ist Calciumbenzoat E 213 vegan oder vegetarisch?
Ja ist es, allerdings für diese beiden ansonsten sehr gesunden Ernährungsweisen eher weniger zu gebrauchen.

Künstliche Chemie gehört nicht in ein gesundes Essen aber auch nicht auf den Körper...
Ich nutze daher aktuell nur Shampoos von Khadi*, welche frei von synthetischen Zusätzen sind.



Fazit:
Es erschließt sich mir nicht, wie man bei Kenntnis einen völlig künstlich hergestellten Konservierungsstoff, der als Ausgangsmaterial einen ebenfalls künstlichen Zusatzstoff hatte, welcher auch noch aus einem Erdölderivat erzeugt wurde freiwillig zu sich zu nehmen kann. Vor allem Kinder sind durch eine hohe Aufnahme an Benzoesäure und daraus gewonnen Benzoaten gefährdet. Bei Erwachsenen wird der offizielle ADI Wert bereits bei wenigen Lebensmitteln schon weit überschritten, bei Kindern liegt diese Überschreitung jedoch oft bei mehreren hundert, teilweise sogar über tausend Prozent! Wer z.B. gerne Nordseekrabben isst, der kann pro Kilo mit bis zu 6000 mg Benzoesäure rechnen. Selbst bei einem Konsum von lächerlichen 100 Gramm kommt man so schon oft weit über seinen persönlichen Grenzwert.

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Alle bereitgestellten Informationen auf zusatzstoffe-liste.de wurden von mir im Internet gesammelt und ebenso auf Basis meiner persönlichen Erfahrungen und Meinungen, sowie nach meinem eigenen Wissensstand zum Thema Zusatzstoffe erstellt. Alle Inhalte dienen zu allgemein informellen Zwecken und es besteht kein Gewähr auf deren Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit. Viele Zusatzstoffe haben leider Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen und teils größere mögliche gesundheitliche Probleme zur Folge, insbesondere wenn sie in höheren Mengen konsumiert werden. Einige Zusatzstoffe bilden aber schon bei sehr geringen Aufnahmemengen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für spezielle Personengruppen, daher werden sie auch auf den Verkaufsverpackungen als "Allergene" aufgrund gesetzlicher Bestimmungen hervorgehoben. Sollten sie derartige gesundheitliche Probleme haben, wenden sie sich bitte ausschließlich an einen zugelassenen Arzt, nur dieser kann eine korrekte medizinische Beratung, Diagnose und ggf. Behandlung durchführen. Zu einigen Zusatzstoffen gibt es eine sich teils widersprechende Studienlage in Sachen Gesundheitsgefahren, trotzdem werden sie legal und oftmals mit Mengenbeschränkungen in Lebensmitteln zugelassen. Meiner Meinung nach haben künstliche oder bedenkliche Zusatzstoffe in einer gesunden Ernährung generell nichts verloren.

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